Heute habe ich Dich wieder besucht. Direkt nach dem Markt. Es ist ziemlich frisch heute morgen. Aber es verspricht ein schöner Sonnentag zu werden. Der Wind rauscht durch die Bäume. Dein Grab ist schon etwas mit Laub bedeckt. Ich werde dich demnächst noch mit etwas Rindenmulch bedecken. Und wenn es schneit, dann bekommst Du eine Decke aus frischen Tannenzweigen. Wenn ich mich neben Dich knie, und meine Hand auf den Grabhügel lege, werde ich ganz ruhig, und mir kommen die Tränen — einfach so. Ich kann Dich da unten erfühlen. Ich vermisse Dich so sehr. Ich bin so schrecklich alleine und einsam unter all den Menschen. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das sich das ändert.
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