Während die Kinder ihr Seepferdchen-Abzeichen machen besuche ich dich an deinem Grab. Als ich in den Weg zu dir einbiege, sehe ich in der Ferne die gelben Blumen leuchten. Plötzlich freue ich mich dich zu sehen. Vor meinem geistigen Auge sehe ich dich, wie Du am vom Grab her auf mich zu gerannt kommst, ein strahlendes Lächeln im Gesicht. Die Fata Morgana verschwindet wieder, noch während ich mich deinem Grab nähere. Ich würde Dich jetzt gerne in den Arm nehmen, dich einmal um mich herumwirbeln, um den Schwung aus deinem Lauf zu nehmen, und dich einfach küssen. Du würdest lachen, und mir sagen, das alles nur ein böser Scherz war. Als ich schließlich an deinem Grab ankomme und mich neben dich setze fühle ich, wie Du mich an dich heranziehst, um mich zu umarmen. Du fehlst mir. Ich sitze lange bei dir, rede mit dir, und hänge meinen Gedanken nach, während die anderen ihre Grabstellen pflegen. Dein Grab ist wunderschön, und mit Laub bedeckt. Um halb 7 verlasse ich dich um die Jungs vom Schwimmkurs abzuholen. Sie haben beide bestanden, und sind sehr stolz. Es ist schade, das wir diese Freude nicht wie früher zusammen teilen können.
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