Wäre es nicht besser gewesen unsere Kinder vor der Wahrheit so weit wie möglich zu schützen, und ihnen Normalität vor zu gaukeln?
Unsere Kinder waren von Anfang an mit einbezogen, und wussten alles. Sie durften Fragen, und haben ehrliche Antworten bekommen. Sie haben gelernt mit dem Thema Tod und Krankheit umzugehen. Kinder gehen eh auf eine ganz eigene für uns Erwachsene oftmals irritierende Art und Weise mit dem Thema um. Jedenfalls waren unsere Kinder wohl ganz gut vorbereitet, und haben erstmal keinerlei psychiologische Betreuung benötigt. Jeder entscheidet sich doch für einen Weg. Wir haben uns dazu entschieden nicht zu kämpfen, und Fassaden aufzustellen, sondern die Krankheit anzunehmen. Sie sollte nicht unsere Zeit bestimmen… jedenfalls nicht mehr als sowieso nötig war. Es war eine intensive, traurig schöne Zeit.