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Ein Tag mit Luisa Möhle :-)

Irgend­wie keim­te gegen Ende letz­ten Jah­res das Bedürf­nis in mir auf mich auch ein­mal foto­gra­fie­ren zu las­sen. Es gibt nur weni­ge wirk­lich brauch­ba­re Fotos von mir. Außer­dem hal­te ich mich sel­ber für recht unfo­to­gen, und schwer zu foto­gra­fie­ren. Dar­über hin­aus woll­te ich wis­sen wie es ist mal sel­ber vor der Kame­ra zu ste­hen, statt dahin­ter. Ich woll­te aber nicht irgend­wel­che Fotos, son­dern „ganz Beson­de­re“. Dabei kann ich gar nicht aus­drü­cken was so anders sein soll­te… authen­tisch und natür­lich soll­ten sie sein… irgend­wie so… Und so hielt ich immer wie­der ein­mal Aus­schau nach jeman­den der mit viel Gespür und Intui­ti­on foto­gra­fiert, und das auch in den Bil­dern zum Aus­druck bringt.

Carsten. A Photography by Luisa MöhleIrgend­wann bin ich dann im Netz auf Lui­sa Möh­le gesto­ßen, und ihre Art Fotos zu machen hat mich sofort gefan­gen. Also hab ich kur­zer­hand Kon­takt mit ihr auf­ge­nom­men, und wir haben einen Ter­min ver­ein­bart. Die­sen Ter­min habe ich gleich­zei­tig mit mei­ner Rei­se ver­bun­den.
Die Fahrt ins länd­li­che Städt­chen Sexau in der Nähe von Frei­burg, ver­ging wie im Flug, und gegen Mit­tag war ich da. Eine net­te älte­re Dame die gera­de im Gar­ten arbei­te­te wies mir rou­ti­niert einen Park­platz auf dem Hof zu, und zeig­te mir den Weg zum Haus. „Es geht um Foto­gra­fie“? frag­te sie mich als sie mei­ne Foto­tasche sah, und es schien als ob hier öfters Models und Foto­gra­fen ein und aus­ge­hen. Wir haben dann gemein­sam mit ihrem Freund Timo zu Mit­tag geges­sen, und uns über alles Mög­li­che und Unmög­li­che unter­hal­ten. Mir gefällt Lui­sas intui­ti­ve Her­an­ge­hens­wei­se an das The­ma Foto­gra­fie, das ent­spricht genau mei­nem Gefühl. Am spä­ten Nach­mit­tag hat Lui­sa ihre Kame­ra und zwei Reflek­to­ren in eine gro­ße blaue Ikea-Ein­kaufs­ta­sche gewor­fen, und wir sind los­ge­zo­gen. Lui­sa fin­det die meis­ten ihrer Loca­ti­ons direkt vor dem Haus, und so muss­ten wir gar nicht weit fah­ren um an der ers­ten Stel­le anzu­kom­men: Ein Sta­pel Holz, und ein klei­ner Teich am Wald­rand. Danach sind wir noch zu einem Fluss mit einem Wehr gefah­ren. Für mich war es total unge­wohnt mal offi­zi­ell und ganz bewusst vor einer Kame­ra zu ste­hen, aber es hat sehr viel Spaß gemacht, und es ist wirk­lich für jeden emp­feh­lens­wert der sel­ber Men­schen foto­gra­fiert… Dan­ke Lui­sa  :thumb:

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Autor: Carsten Nichte

Hi. Ich bin Softwareentwickler, Kampfkunstlehrer, Fotograf, manchmal Autor und Betreiber dieses Blog. Hier dreht sich alles um Fotografie, Schreiben, die Kampfkunst WingTsun und den Rest meines Lebens. Ich wünsche dir viel Spaß, und auch besinnliche Momente auf meiner Webseite, und freue mich über jede Rückmeldung.

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