Artikelformat

Wie wird mein Blog bekannt?

Wie kann ich mein Blog bekannt machen“? Die­se Fra­ge taucht ganz zu Beginn einer jeden Blog­ger-Kar­rie­re auf, direkt nach der Fra­ge: „Über was blog­ge ich hier über­haupt“? Für mich stell­te sich die­se Fra­ge nie wirk­lich. Ich blog­ge heu­te eigent­lich nur zu mei­nem per­sön­li­chen Ver­gnü­gen. Ange­fan­gen hat es bei mir damals als rein per­sön­li­che Über­le­bens­hil­fe — schrei­ben als The­ra­pie qua­si, und wenn es jeman­den inter­es­siert das zu lesen, dann freue ich mich. Im Lau­fe der Zeit haben sich die Grün­de zum Schrei­ben geän­dert. Heu­te betrei­be ja kein rei­nes Blog mehr son­dern ein klei­nes Por­tal das mit dem Bereich „Kampf­kunst­schu­le“ mitt­ler­wei­le eine kom­mer­zi­el­le Sei­te, und mit der Foto­gra­fie, mei­ner Schrei­be­rei, den Sound­ex­pe­ri­men­ten und ein biss­chen Male­rei zusätz­lich einen leicht künst­le­ri­schen Anstrich bekom­men hat. Aus die­sem Grun­de stellt sich mir die­se Fra­ge auch von Zeit zu Zeit: Was kann ich tun um ein Blog bekann­ter zu machen, und wie stel­le ich fest wie bekannt es ist?…

Schreib mal wieder

Als ers­tes soll­te man sich also im kla­ren dar­über sein was man schrei­ben will. Ein klar umris­se­nes The­ma auf das du dich fokus­sierst, über das nur wenig geschrie­ben wird… und das viel ande­re inter­es­siert hilft. ;-) Das ist aller­dings ein fast nicht auf­lös­ba­rer Wider­spruch, denn über die inter­es­san­tes­ten The­men schrei­ben natür­lich auch ne Men­ge Men­schen.

Dann ist natür­lich wich­tig das ein Blog fort­lau­fend mit fri­schen Inhal­ten befüllt wird. Also gilt: Schrei­be häu­fig, schrei­be kur­ze Arti­kel mit maxi­mal ca. 300 Zei­chen. Län­ge­re Arti­kel kann man in meh­re­re Tei­le auf­split­tern, oder ne klei­ne Serie dar­aus machen… So wie in die­sem Fall.

Ich habe zir­ka 3 Arti­kel pro Monat ver­fasst. Ich emp­fin­de im Schnitt 3 Arti­kel pro Monat als aus­rei­chend, denn jeder Arti­kel macht ne Men­ge Arbeit, und ich hab ja auch noch ein Leben „da draus­sen“. Ich ver­su­che der Qua­li­tät Vor­rang vor der Quan­ti­tät ein­zu­räu­men.

Sei freundlich zu Suchmaschinen

  • Erzeu­ge eine Sitemap. Die ist wich­tig für die Such­ma­schi­nen. Wor­d­Press unter­stützt das durch geeig­ne­te Plug­ins.
  • Ein Zau­ber­wort heißt SEOSuch­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Beach­te SEO Richt­li­ni­en, und fül­le zum Bei­spiel die Hea­der-Tags der Sei­te mit arti­kel­be­zo­gen Schlüs­sel­wör­tern. Dazu gibt es schö­ne Pug­ins die einen dabei unter­stüt­zen.
  • Tra­ge dich in Blog­lis­ten ein um dein Blog bekann­ter zu machen und so genann­te Backlinks zu erzeu­gen, und/oder benut­ze vor­ge­fer­tig­te Blog­sys­te­me mit Com­mu­ni­ty, wie zum Bei­spiel www.blogspot.com
  • Stel­le RSS-Feeds bereit, und benut­ze Feed-Sys­te­me wie zum Bei­spiel Feedbur­ner um dei­ne Feeds zu ver­brei­ten.

Eini­gen Blog­lis­ten scheint das aber zu wenig zu sein, sie sor­tie­ren einen trotz­dem „unter fer­ner lie­fen“ ein.

Die Qua­li­tät von Arti­keln kann von sol­chen Sys­te­men natür­lich nicht auto­ma­ti­siert bewer­tet wer­den. Ich lass mich aber weder von Such­ma­schi­nen- noch von Link­lis­ten­rankings unter Druck set­zen, und so mache ich auch aus SEO auch kei­ne Wis­sen­schaft. :-) Ich hab mich letz­tens mal wie­der in ein paar Blog­lis­ten eige­tra­gen, und in ein paar RSS-Samm­lern wie zum Bei­spiel www.rss-nachrichten.de bin ich auch ver­tre­ten. Mein Pro­blem ist, das mein Blog nicht so rich­tig in die ange­bo­te­nen Schub­la­den pas­sen will.

Wie bekomme ich die Leser dazu zu kommentieren?

Schließ­lich sind vie­le Kom­men­ta­re ein ein­deu­ti­ges Indiz dafür das ein Blog wahr­ge­nom­men wird. Bei mir sel­ber fin­den sich nur weni­ge Kom­men­ta­re. Die meis­ten Nach­rich­ten errei­chen mit per E-Mail. Eine Gute Idee ist es jeden Arti­kel mit einer oder meh­re­ren guten Fra­gen an die Leser­schaft zu been­den, und so zum kom­men­tie­ren ein­zu­la­den. Man kann sie zu ihrer Mei­nung zum The­ma befra­gen, oder ob sie noch Sicht­wei­sen, und Ide­en zum The­ma bei­steu­ern kön­nen. Ich mache das nicht, da ich den­ke das inter­es­sier­te Leser mit Fra­gen und Anre­gun­gen mir sowie­so schrei­ben wer­den, und tat­säch­lich füh­re ich die meis­ten sehr, sehr per­sön­li­chen Dia­lo­ge im Backend.

Wie finde ich heraus wie viele Leute meinen RSS-Feed abonniert haben?

Eine der gewünsch­ten und (aus Sicht der Leser) posi­ti­ven Eigen­schaft der RSS-Feeds ist, das man kei­ne direk­ten Rück­schlüs­se auf die Abon­nen­ten zie­hen kann. Im Gegen­satz zum News­let­ter, für den sich der Abon­nent ja beim Blog anmel­den und Daten her­aus­ge­ben muss, bleibt er beim RSS-Feed anonym. Das ist für mich als Blog­be­trei­ber erst­mal doof da ich kei­ne Mög­lich­keit habe fest­zu­stel­len wer und vor allem wie vie­le mei­nen RSS-Feed abon­niert haben. Aber es geht trotz­dem, indem man den eige­nen Feed nicht unmit­tel­bar anbie­tet son­dern indi­rekt indem man Feed-Sys­te­me wie zum Bei­spiel Feedbur­ner dazwi­schen schal­tet. Die füh­ren näm­lich eine spe­zi­el­le Sta­tis­tik zu dem The­ma.

Wie finde ich heraus wie bekannt mein Blog ist?

Da gibt es eine Men­ge Mög­lich­kei­ten. Zum Bei­spiel Sta­tis­tik-Modu­le: PhP-Webs­tat, Jet­pack, Sta­ti­fy, Such­ma­schi­nen­rankings?, Feed-Sys­te­me, News­let­ter­ein­trä­ge.

Teilen mit sozialen Netzen

Auch das ist ein Indiz dafür wie beliebt mei­ne Inhal­te sind. Man kann das ein­mal aktiv sel­ber Nut­zen um die eige­nen Inhal­te in sozia­len Netz­wer­ken zu ver­brei­ten, aber natür­lich ist es wun­der­bar wenn ande­re Men­schen das für einen über­neh­men. Ein tau­send­fach geteil­ter Arti­kel bei Face­book, Twit­ter und co lässt das Herz eines jeden Blog­gers schnel­ler schla­gen. Okay, mei­ne Arti­kel wer­den jetzt nicht so irre häu­fig geteilt, des­we­gen ist mein Ruhe­puls auch noch ziem­lich nied­rig. Macht aber nix. :-)

Leserbindung

Ver­su­che die Leu­te an dich zu bin­den, das sie sich ent­we­der am Blog anmel­den, oder den News­let­ter, oder hat den RSS-Feed abbo­nie­ren. Das geht bei Blogs mit Com­mu­ni­ty heut zu Tage ein­fa­cher. Die gro­ße Kon­kur­renz sind halt auch hier die sozia­len Net­ze, denn da spielt sich die Ver­net­zung und Kom­mu­ni­ka­ti­on ab und die Bedeu­tung von Blogs schwin­det. In den Zei­ten vor dem Soci­al Net­wor­king hat­ten die Blogs eine sol­che Funk­ti­on „im klei­nen“, und es dies­be­züg­lich leich­ter Leser zu bin­den.

Epilog

So, jetzt gewinnt man den Ein­druck das hier jemand übers erfolg­reich Blog­gen schreibt, der sel­ber kein erfolg­rei­ches Blog betreibt wenn man Erfolg am Maß­stab der Zugriffs­zah­len und der öffent­li­chen Kom­men­ta­re misst. Ich woll­te ja nur mal den Beweis antre­ten das ich könn­te wenn ich denn woll­te, oder so. ;-)

Was tut ihr um euer Blog bekann­ter zu machen?

Weitere Artikel der Serie

  1. Fünf Jah­re blog­gen: Ein Jubi­lä­um
  2. Ein Hard­ware-Upgrade für Wor­d­press
  3. 23 Plug­ins für Wor­d­press
  4. The­mes — ein Kleid für Wor­d­press
  5. Wie wird mein Blog bekannt?
  6. Fazit und Aus­blick auf das Blog­gen mit Wor­d­press

Magst Du den Arti­kel bewer­ten?

Bewer­tung 5 Ster­ne aus 2 Mei­nun­gen

Autor: Carsten Nichte

Hi. Ich bin Softwareentwickler, Kampfkunstlehrer, Fotograf, manchmal Autor und Betreiber dieses Blog. Hier dreht sich alles um Fotografie, Schreiben, die Kampfkunst WingTsun und den Rest meines Lebens. Ich wünsche dir viel Spaß, und auch besinnliche Momente auf meiner Webseite, und freue mich über jede Rückmeldung.

20 Kommentare

  1. Hal­lo Cars­ten,

    ich habe ganz inter­es­siert Dei­nen Arti­kel zum bekann­ter machen eines Blogs gele­sen (bin über eine bekann­te Such­ma­schi­ne dar­auf gesto­ßen, Dei­ne SEO muß also ziem­lich gut sein :-) )
    Ein Blog brauch Zeit und eine Lücke, in die er passt, das weiß ich, und mei­ner steht noch ganz am Anfang. Und ich bin anschei­nend zu dumm, die­ses RSS-Feed ein­zu­bau­en… und ich bekom­me es auch nicht geba­cken, mich in Blog­lis­ten einzutragen…seufz…klassischer Fall von Dumm-User??? Aber viel­leicht könn­test Du mir den einen oder ande­ren Tipp geben, wie man das hin bekommt? Das wäre sehr freund­lich von Dir. Ich fin­de zwar viel Infos und Blog­lis­ten, aber kei­ne schlüs­si­ge Erklä­rung.
    lg,
    Petra

    http://filz-und-mehr.blogspot.de/

    Antworten
  2. Hal­lo Cars­ten,
    ganz herz­li­chen Dank für Dei­ne Ant­wort! Ich wer­de mal schau­en, wie ich da durch­bli­cke! Auf jeden Fall ist Dei­ne Ant­wort sehr hilf­reich.

    lg und einen schö­nen Fei­er­tag,
    Petra

    Antworten
  3. Lie­ber Cars­ten,

    ich bin auch über Goog­le hier gelan­det und habe den Arti­kel sehr gern gele­sen. Es sind so vie­le Infor­ma­tio­nen, die man anfäng­lich beach­ten muss, wenn man einen Blog auf­baut.

    Ich habe vor ein paar Mona­ten ein­mal ange­fan­gen und bin nun zu dem Ent­schluss gelangt, alles wie­der zu ver­wer­fen und es noch­mals rich­tig zu machen, weil ich glau­be, dass ich mir das Gan­ze ein biss­chen zu leicht vor­ge­stellt habe. Puh!

    Jetzt über­le­ge ich, was ich rich­tig oder auch bes­ser machen kann, um mei­nen Blog bekann­ter zu machen und bin auch hier in Dei­nem Blog gelan­det. Erst­mal dan­ke für die zahl­rei­chen Tipps.

    Ich habe noch einen ande­ren, sehr lesens­wer­ten Arti­kel zu The­ma gefun­den (http://blogkiste.com/blog-bekannt-machen/ Ich hof­fe, der Hin­weis ist okay. Man­che haben sich da sehr selt­sam und löschen rigo­ros sol­che Hin­wei­se, weil sie glau­ben, dass sie so Besu­cher ver­lie­ren. Wenn das stört, nimm ihn ein­fach raus, ich woll­te nur zei­gen, wel­cher Arti­kel mir in punc­to Bekannt­heits­grad noch sehr gehol­fen hat :-), aber es ist trotz­dem schwie­rig, die gan­zen Hin­wei­se als Neuling(-in) zu über­neh­men, weil es auch so vie­le Fremd­wör­ter sind, über die man da die gan­ze Zeit stol­pert.

    Ich habe an vie­len Stel­len etwas vom Lin­kauf­bau gele­sen, kannst Du mir viel­leicht erklä­ren, was es damit auf sich hat? Soll­te ich ein­fach über­all die URL mei­nes Blogs hin­ter­las­sen oder wie muss ich mir das vor­stel­len?

    schö­ne Grü­ße :-)

    Antworten
    • Lie­be Lau­ra, das was du gera­de gemacht hast bezeich­net man als Lin­kauf­bau. Näm­lich die Ver­lin­kung (d)einer Sei­ten mit ande­ren. Denn über die Anzahl der Ver­lin­kun­gen dei­nes Ange­bo­tes ermit­teln Such­ma­schi­nen dei­ne Rele­vanz. Je höher dei­ne Rele­vanz um so wich­ti­ger ist sie und umso wei­ter oben wird sie in den Such­ergeb­nis­sen ange­zeigt.

      Das bedeu­tet also wenn ich den Link in dei­nem Text belas­se, dann erhö­he ich damit die Rele­vanz die­ser Sei­te, was natür­lich gleich­zei­tig bedeu­tet das die Rele­vanz mei­ner Sei­te damit sinkt. Des­we­gen löschen vie­le Blog­be­trei­ber sol­che Ver­lin­kun­gen — Sie möch­ten ihre Resour­cen nicht dafür her­ge­ben um ande­ren zum Erfolg zu ver­hel­fen, und sich sel­ber zu scha­den.

      Das Plat­zie­ren sol­cher Backlinks muss also sehr geschickt erfol­gen, und da gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten. Eine Mög­lich­keit sehen wir hier. Ich kann zum Bei­spiel nicht über­prü­fen ob du wirk­lich Lau­ra bist oder gar Jonas, der Blog­be­trei­ber der Link­kis­te, der ver­sucht mich auf die­sem Weg char­mant übers Ohr zu hau­en ;-) …macht aber nix, ich lass die Ver­lin­kung mal ste­hen. Das Inter­net lebt schließ­lich davon :-)

      Um die Rele­vanz von Wiki­pe­dia zu erhö­hen ver­wei­se ich jetzt noch abschlie­ßend auf den Arti­kel über Lin­kauf­bau wo du noch­mal detail­ier­ter nach­le­sen kannst.

      Ich wün­sche dir viel Spaß und Erfolg beim Auf­bau dei­nes Blogs, und wür­de mich freu­en wenn du dich hier ver­linkst :-)

      Lie­ber Gruß — Cars­ten

      Antworten
  4. Pingback: Tag 23 - Mit SEO auf Kriegsfuß oder: Wie mache ich meinen Blog bekannt? Teil 1

  5. Hal­lo,

    dem Punkt, dass Sei­ten wie Face­book den Rang ablau­fen, kann ich mich nicht anschlie­ßen, zumin­dest nicht so pau­schal. Klar, wenn man einen „typi­schen“ Blog hat, bei dem es um das Pri­vat­le­ben von jeman­dem geht, wann er auf­ge­stan­den ist, was er geges­sem hat — Da ist das defi­ni­tiv kor­rekt, aller­dings wäre so ein Blog auch ohne Soci­al Net­works kaum erfolg­reich.

    Jedoch bei The­men-bezo­ge­nen oder gar Nischen-Blogs ehe ich das Pro­blem weni­ger. Und hier ist es auch eher mög­lich und sinn­voll, Arti­kel mit mehr als 300 Wör­tern zu schrei­ben, da es sich hier um ein inter­es­sier­tes Publi­kum han­delt.

    Auf mei­nem Blog habe ich zwar auch pro Tag nur eine Hand voll Besu­cher, aber es stei­gert sich spür­bar.

    Wich­tig ist in mei­nen Augen vor allem, dass man immer mal ein paar „Knaller“-Themen hat. Ich sehe das z. B. immer bei Abschluss-Arti­keln einer Serie, da stei­gen die Besu­cher­zah­len sprung­haft an.

    Antworten
  6. Hi Marc. Es gibt ja aus­ser Face­book noch eine gan­ze Rei­he ande­rer Netz­wer­ke — zum Teil spe­zia­li­siert auf bestimm­te The­men — mit Blog-Cha­rac­ter, und da wird einem das ver­lin­ken und fol­gen halt extrem ein­fach gemacht. Aus­ser­dem sind die­se Sys­te­me in der Regel voll­kom­men kos­ten­frei. Des­halb geht mei­ner Mei­nung und Beob­ach­tung nach der Trend eher in die­se Rich­tung. Ein frei und ein­sam im Netz ste­hen­des Blog ohne Anbin­dung ver­brei­tet sich ein­fach nicht so schnell. Das ist ja auch der Grund war­um sich mitt­ler­wei­le jeder mit Rang und Namen in Sozia­len-Netz­wer­ken tum­melt, und das sind nicht nur Men­schen die belang­lo­ses zu ver­brei­ten haben.

    Ich tum­me­le mich in dem ein oder ande­ren auch, und die Unter­schie­de sind schon spür­bar. Dort scheint mir aller­dings der „Druck“ höher per­ma­nent bzw. regel­mä­ßi­ger ver­öf­fent­li­chen zu „müs­sen“ um die Auf­merk­sam­keit der Leu­te auf­recht zu erhal­ten. Ich bin ein­fach gefühlt „dich­ter“ dran an den Men­schen, und spü­re dort eine grö­ße­re Erwar­tung der Leu­te da ich halt Teil einer Com­mu­ni­ty bin. Ob das tat­säch­lich so ist, oder die­ses Gefühl täuscht sei aller­dings mal dahin gestellt.

    Ich emp­fin­de mitt­ler­wei­le ein sol­ches Blog wie ich es hier betrei­be als ziem­li­chen Luxus. Der Vor­teil hier ist natür­lich das ich wei­test­ge­hend Herr über mei­ne Daten bin. Die Anzahl der Besu­cher ist mir nicht so wich­tig, eher das mich die Men­schen fin­den die sich auch wirk­lich für die The­men inter­es­sie­ren, und da hast du schon recht. Hier fin­det eher das inter­es­sier­te Publi­kum hin, das mich über die Such­ma­schi­nen fin­det.

    Dan­ke für dein Feed­back! :thumb:

    Antworten
  7. Hal­lo Cars­ten,

    ich fin­de den Arti­kel sehr gut und unter­halt­sam geschrie­ben. Ich bin auch über Goog­le auf dei­nem Blog gelan­det und pflich­te den Vor­schrei­bern bei, dein SEO muß wirk­lich gut sein :-) Ich stim­me auch dei­nem Kom­men­tar zu das die Soci­al Media Netz­wer­ke (Facebook,you tube und co.) den klas­si­schen Blogs den Rang schon abge­lau­fen haben (lei­der :-( ). Dafür den­ke ich das Blogs nach­hal­ti­ger Inhal­te wie­der­ge­ben, als das in Netz­wer­ken üblich ist, (z.B. Face­book Sta­tus­mel­dun­gen.)

    lg
    Ste­phan

    Antworten
  8. hey, hab den arti­kel gele­sen. und ich bin nicht sicher, ob der blog sehr span­nend wird, wenn ich mir zuerst über­leg, wie der blog bekannt wird, und dann, was ich schrei­ben soll.

    hat man nicht den drang, wor­te zu tip­pen? und zwar bevor man sich über­legt, in wel­che lis­ten man den blog ein­trägt?

    hm.

    Antworten
    • Carsten Nichte

      29/03/2013 @ 14:08

      Ich denk mal das kann in bei­den Rich­tun­gen funk­tio­nie­ren. Wenn ich ein Her­zens­the­ma hab, in das ich mich voll rein­knie, und es mir erst­mal egal ist obs gele­sen wird oder nicht. So hab ich ja auch ange­fan­gen. Das ist ein sehr per­sön­li­cher Ansatz, denn du schreibst nur Din­ge die dich sel­ber inter­es­sie­ren.

      Es gibt aber auch Leu­te die gehen anders­her­um vor. Die wol­len halt ein Blog machen, und über­le­gen sich dann ein The­ma. Viel­leicht geht es bei denen mehr ums Geld ver­die­nen. Sie wol­len dann Wer­bung schal­ten, und eine beson­ders gro­ße Reich­wei­te erzie­len. Dann schreibst du eher Din­ge die ande­re inter­es­sie­ren. Das ist dann ein eher kom­mer­zi­el­ler Ansatz.

      Bei vie­len ist es dann viel­leicht ein Mit­tel­ding.

      Vor allem wenn man sich für ver­schie­den The­men inter­es­siert… zum Bei­spiel Musik, oder Mode. Mach ich jetzt ein Blog über das eine The­ma, oder über das ande­re, oder über bei­de The­men? Mach ich zwei Blogs? Vie­le fan­gen viel­leicht mit dem per­sön­li­chen Ansatz an, und stel­len irgend­wann fest das sie doch auch Geld damit ver­die­nen wol­len, oder kön­nen.

      Egal wie man anfängt… man ent­wi­ckelt sich ja wei­ter, und damit ver­än­dert sich auch alles :-)

      Ps. Span­nend ist auch das die­ser Arti­kel bzw. die­se klei­ne Arti­kel­se­rie eigent­lich gar nichts mit den The­men mei­nes Blogs zu tun hat — Hier gehts im Kern um Foto­gra­fie, Trau­er und etwas Kampf­kunst/ Selbst­be­haup­tung. Es ist aber den­noch der Arti­kel mit dem bei wei­tem meis­ten Feed­back :-)

      Antworten
  9. also ich weiß nicht.
    so leu­te, die sagen: ich schreib jetzt ein buch, kennst die auch?
    die schrei­ben im end­ef­fekt nie ein buch — zumin­dest kein gutes.

    wer einen blog betreibt, weil er geld ver­die­nen will, nicht weil es ihn drängt zu schrei­ben — nun ja…ich fin­de das merkt man. da fehlt das herz.blut. die lie­be zum detail.

    lg.

    Antworten
    • Carsten Nichte

      29/03/2013 @ 15:15

      Klar kenn ich die, und du hast recht :-) Ich kenn aber auch wel­che die sind trotz­dem rich­tig gut drin. Vie­le The­men erfor­dern ja auch nicht so Herz­blut. Das ist für mich dann eher wenns um Kunst geht… schrei­ben, for­men, malen, foto­gra­fie­ren, musi­zie­ren usw… Da gehts weni­ger um Fak­ten und har­tes Wis­sen, son­dern um den inne­ren Drang, der ein­fach raus will etwas ent­ste­hen zu las­sen, egal wie ande­re das fin­den :-) ich bin ja auch so n beklopp­ter.

      Antworten
  10. da muss ich dir an sich zustim­men.
    mit einem klei­nen aber: weißt du, was für mich das schlim­me ist?: men­schen, die ein­fach blog­gen oder schrei­ben, bloss um berühmt zu wer­den, die lesen auch nie durch. und ich als kor­rek­to­rin muss das dann lesen und fin­de 100 feh­ler. pro absatz. :)

    dar­an erkenn ich, aus wel­chem grund jemand schreibt — klappt fast immer.
    (und du bist eben ein beklopp­ter, ja. :D und ich auch. )

    Antworten
    • Carsten Nichte

      29/03/2013 @ 16:04

      OOooooh Du, eine Lek­to­rin könn­te ich aber auch immer gebrau­chen. Ich mach das alles nach Gefühl und bin mir sicher ich kom­me auf min­des­ten 998 Feh­ler pro Absatz :-D Mit dem Duden ste­he ich nicht auf Du&Du, und mei­ne Schrei­bung geht rechts und links und mit­ten durch. Aber ich bemü­he mich im Rah­men mei­ner Mög­lich­kei­ten alles les­bar zu gestal­ten :-D

      Ne gewis­se Ober­fläch­lich­keit exis­tiert da schon, das mer­ke ich auch wenn ich ande­re Blogs lese. Län­ge­re Arti­kel schreibt da kaum jemand. Beliebt sind statt des­sen Vide­os auf der yuTube die einem in 10 Minu­ten alles erläu­tern. Heu­te will „jeder“ ein you­tube oder Insta­gram Star wer­den. :-)

      Antworten
  11. da hst du recht.
    und ich sag ja auch gar nix gegen feh­ler, aber manch­mal neh­men sie über­hand.
    nach­zu­le­sen zB bei mir unter ‘un.zufrieden’.

    bis­her hab i no et soviel gefun­den bei dir. :)

    Antworten
  12. Stephen Brookman

    31/05/2014 @ 22:35

    Tol­ler Arti­kel!
    Ich fin­de das der Arti­kel sehr inter­es­sant ist, obwohl ich nur zufäl­lig, bei der Suche nach was ande­rem, auf den Arti­kel gesto­ßen bin. Werd wahr­schein­lich öfter mal in dei­nem Blog vor­bei­schau­en!
    P.S. Noch ein dickes Lob auf dei­nen Schreib­stiel. Beson­ders gut fin­de ich, dass du alles so leben­dig schil­derst, so dass man dei­ne Lei­den­schaft am ‘blog­gen’, beim lesen dei­nes Arti­kels spürt! Außer­dem fin­de ich es her­vor­ra­gend, wie dei­ne per­sön­li­chen Ein­drü­cke, die du leben­dig wie­der­giebst, mit den sach­li­chen Schil­de­run­gen dei­nes Arti­kels har­mo­nie­ren, und wie stim­mig das Gleich­ge­wicht zwi­schen dei­ner per­sön­li­chen Mei­nung, und den Schil­de­run­gen ist.

    Antworten
  13. Carsten Nichte

    20/08/2014 @ 22:09

    Hi Ste­phen :-D Dan­ke das du das so siehst, auch wenns mich was ver­le­gen macht. Ich schreib halt immer aus dem Bauch raus über Din­ge die mich betref­fen. Ich freu mich wenns für dich und ande­re nütz­lich ist, und wenns dar­über hin­aus nicht gleich­gül­tig lässt freut mich das um so mehr. DANKE.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


*

:-D 
:thumb: 
:-) 
:-/ 
:-| 
:-( 
:suspect: 
:o 
8O 
;-) 
mehr...