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Fazit und Ausblick auf das Bloggen mit WordPress

Mittlerweile hat sich die Lage stabilisiert. Alle Plugins sind installiert und ich habe nicht mehr das Gefühl noch etwas zu benötigen. Mit dem Theme bin ich auch zufrieden, so ist an dieser Ecke momentan Ruhe eingekehrt. Einzig ein paar Pugins würde ich am liebsten noch selber entwickeln, weil ich nix passendes gefunden habe (Zitate, Ereignisse, eine vernünftige Anzeige von Fotos auf allen Geräten). Man sieht also, so richtig lässt mich das nicht los. Aber auch am Kleid, oder unter der Motorhaube wird sich immer mal wieder etwas ändern, denn die Welt und die Technik entwickeln sich ja munter weiter. Letztlich bewahrheitet sich mal wieder ein alte Weisheit: Eine Webseite wird niemals fertig.

Ja, und warum twitterst du dann nicht, oder benutzt Facebook bzw. eine der anderen unzähligen Communities? Bloggen ist doch in Zeiten von Facebook und Twitter doch sowas von out!

Nee, finde ich nicht. Hier bin ich Herr über meine eigenen Daten. Das ist schon mal ein wichtiger Aspekt. Natürlich mache ich unter anderem auch in Facebook und bin dort bestens vernetzt, aber das ersetzt diesen Ort nicht sondern ergänzt ihn.

Die Kosten die mir durch den Betrieb einer eigenen Platform entstehen – und das sind aktuell ca. 370 Euro im Jahr – trage ich mit Fassung. Klar könnte ich was dagegen tun indem ich zum Beispiel Affiliate Werbung mache. Da mir Werbung im Allgemeinen auf den Keks geht, sehe ich es auch nicht ein diese meine Präsenz und damit meine lesenden Gäste zu beglücken, oder mich vor den Karren anderer Leute spannen zu lassen. Eine andere Möglichkeit wäre es für meine Produkte / Publikationen auf Spendenbasis Geld einzusammeln. Bei hochgerechnet 80.000 Downloads über die Jahre wären dabei bestimmt ein paar Euros abgefallen… vermute ich.

Ein Stichwort in dem Zusammenhang ist Micropayment. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik kurz BSI hat dazu eine Übersicht aller Bezahlsystem-Anbieter als PDF herausgegeben. Das Thema ist aber nicht so ganz frei von Mängeln und Risiken wie unter anderem im folgenden Artikel der Welt nachzulesen ist.

Eine Frage ist ja, wie man selber im Internet bezahlt – da geben die großen Shops einige Möglichkeiten vor. Eine ganz andere Frage ist aber: Wie lässt man sich bezahlen für Leistungen die man auf der eigenen kleinen Webseite anbietet. Wie nutzt man diese Bezahl-Systeme um für den eigenen kleinen „Shop“ oder Download automatisiert Geld einzutreiben. Für mich wäre der einfachste Weg per Überweisung, und Bereitstellung des Downloads nach Zahlungseingang. Das ist ein gangbarer aber nicht automatisierter Weg.

Meine Downloads sollen aber frei verfügbar sein, und jeder darf gerne einen freien Betrag spenden. Dazu bietet PayPal zum Beispiel einen Spendenbutton an. Mal sehen ob ich so etwas mal in meiner Webseite implementiere.

Ich werde wohl der Welt der Blogger noch eine Weile erhalten bleiben, ob sie will oder nicht. Vermutlich ist es ihr gleichgültig :-) Vielleicht bin ich auch nicht der typische Blogger, denn ich überarbeite auch ab und zu alte Artikel, und sehe das alles eher als eine Art „Gesamtkunstwerk“. Für mich ist das Blog auch immer eine kleine Zeitreise durch mein Leben gleich einem Fotoalbum, einem Skitzen- oder Tagebuch.

So, damit ist diese Serie abgeschlossen, oder sagen wir besser vorerst abgeschlossen. Das nächste Blog-Jubiläum war nämlich vor kurzem in Form des sage und schreibe zweihundertsten Artikels. Außerdem bin ich schon wieder über ziemlich nützliche Plugins gestolpert. Kann also durchaus sein das ich zum Thema bloggen mit WordPress nochmal ein paar Sätze verliere. Bis dahin wünsche ich allen eine gute Zeit.

Weitere Artikel der Serie

  1. Fünf Jahre bloggen: Ein Jubiläum
  2. Ein Hardware-Upgrade für Wordpress
  3. 23 Plugins für Wordpress
  4. Themes - ein Kleid für Wordpress
  5. Wie wird mein Blog bekannt?
  6. Fazit und Ausblick auf das Bloggen mit Wordpress

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Autor: Carsten Nichte

Hi. Ich bin Softwareentwickler, Kampfkunstlehrer, Fotograf, manchmal Autor und Betreiber dieses Blog. Hier dreht sich alles um Fotografie, Schreiben, die Kampfkunst WingTsun und den Rest meines Lebens. Ich wünsche dir viel Spaß, und auch besinnliche Momente auf meiner Webseite, und freue mich über jede Rückmeldung.

1 Kommentar

  1. Hallo,

    der Aussage mit Facebook, Twitter, etc. kann ich mich nur anschließen. Diese sind einfach nicht auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Wer liest dort schon Beiträge, die älter als zwei Tage sind..? Bei einem dedizierten Blog ist das schon eine ganz andere Sache.

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