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Der neunte Jahrestag

Ich ste­he am Anfang… immer wie­der. Eigent­lich was gutes, nie fer­tig sein, immer auf dem Weg. Die 9 besagt eigent­lich nur das bald der zehn­te Jah­res­tag ist, und dann schau ich auf all die Din­ge die ich schon längst erle­digt haben woll­te und die sich den­noch Monat für Monat vor mir her schie­ben. Neun Jah­re sind eine lan­ge Zeit. Ich habe das Gefühl das sich nichts bewegt, nichts ent­wi­ckelt. Ich möch­te die Din­ge so gern fer­tig bekom­men. Sie sind mir wich­tig. Ich möch­te nicht, das sie unfer­tig, unvoll­endet zurück­blei­ben. Klingt irgend­wie pedan­tisch und klein­ka­riert. Ja – ich möch­te sie auch hin­ter mir las­sen damit ich end­lich den Kopf frei bekom­me, damit Platz für Neu­es ent­steht.

Die Neun besagt das ich neun Jah­re benö­tigt habe um die Din­ge nicht fer­tig zu bekom­men… das stimmt mich nach­denk­lich, bedrückt mich, macht mich ein auch ein wenig trau­rig. Natür­lich habe ich viel bewegt in den Jah­ren… aber eben nicht die­se Din­ge… Man sagt immer »gut Ding will Wei­le haben«, und »alles wird sich fügen«… aber ich habe das Gefühl ich schie­be die Din­ge so lan­ge vor mir her, bis es vor­bei ist. Irgend­wann ist es vor­bei… dann ist die letz­te Chan­ce vor­über, die letz­te Tür geschlos­sen, das letz­te Zeit­fens­ter zu. Da fra­ge ich  mich natür­lich ob die Din­ge dann wirk­lich so bedeu­tend für mich sind wie ich sie ein­schät­ze? Viel­leicht sind sie gar nicht wich­tig. Viel­leicht irre ich mich. Viel­leicht wol­len sie des­halb nicht fer­tig wer­den? Ich füh­le mich hilf­los weil ich offen­sicht­lich nicht in der Lage bin die Din­ge fer­tig zu bekom­men. So oft habe ich sie ver­än­dert, ver­wor­fen und neu auf­ge­setzt. Ich war ein paar mal knapp davor das Gefühl zu haben ich bin auf dem rich­ti­gen Weg. Aber ich täu­sche mich immer. Nie fügt es sich so das mein Gefühl sagt: »passt«. Irgend etwas fehlt mir, kei­ne Ahnung was. Aber ich bin auf dem Weg. Und jetzt dürft ihr raten wel­che Din­ge ich mei­ne…

Ich wünsch euch viel Glück auf Eurem — Cars­ten
Ps. Vor ein paar Tagen erst habe ich auf mei­nem Foto­gra­fie-Blog einen auch für die­sen Tag pas­sen­den Arti­kel über Clowns geschrie­ben. Wer mag schaut rein :-)

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Autor: Carsten Nichte

Hi. Ich bin Softwareentwickler, Kampfkunstlehrer, Fotograf, manchmal Autor und Betreiber dieses Blog. Hier dreht sich alles um Fotografie, Schreiben, die Kampfkunst WingTsun und den Rest meines Lebens. Ich wünsche dir viel Spaß, und auch besinnliche Momente auf meiner Webseite, und freue mich über jede Rückmeldung.

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