Erinnerung an Claudia

Nach langem Kampf bis Du, meine geliebte Frau Claudia Nichte geborene Weyand nun heute, am Dienstag den 21. August 2007 um 20:58 Uhr im Alter von 42 Jahren verstorben. Ich war seit 13. August ununterbrochen Tag und Nacht bei dir im Krankenhaus. Du wolltest nicht sterben und hast in diesen neun Tagen gekämpft, wie ich es noch nie bei einem Menschen gesehen habe. Dennoch bist Du heute Abend letztlich in meinen Armen gestorben. Diese Tage waren hart, aber unendlich schön. Ich möchte keine Sekunde davon missen.

Ich verliere heute Nacht eine geliebte Ehefrau, treue Weggefährtin und die Mutter meiner Kinder.

Die Art, wie Du die letzten zweieinhalb Jahre im Angesicht des Todes gelebt, mit welcher Ruhe Du gelitten hast, mit welcher positiven Energie Du dein Leben gelebt hast, wird mir immer ein Vorbild sein. Du hast mich tief beeindruckt, ich verneige mich vor dir.

„Du hast den Tod angelacht und das Leben umarmt.“

Dein Lachen, deine Liebe, deine sanfte Seele, dein eiserner Wille, deine positive Energie und unendlich viel andere Kleinigkeiten fehlen mir.

Ich bin unendlich traurig. Ich liebe Dich, du bleibst immer in meinr Erinnerung… Hier erzähle ich Deine Geschichte:

Darmkrebs Tagebuch

Dieses Buch handelt von einer eine Reise in den Tod, und wieder zurück in das Leben.
mehr…

Weitere Seiten

Carsten Nichte
WingTsun Kampfkunst
Publikationen

85 Kommentare

  1. Claudia ist nicht mehr unter uns.
    Unfassbar für alle, die sie gekannt haben. So stark und lebensbejahend, wie sie immer war, so unbeirrt hat sie auch während ihrer langen Krankheit um das Leben gekämpft. Längst schon vom Krebs gezeichnet, versprühte sie noch so viel Lebenswillen, Freude und Warmherzigkeit, dass einfach nicht sein durfte, was letztlich unaufhaltsam war. Diese letzten Jahre, Monate, Wochen und Tage wuchs meine Hochachtung vor diesem großen Herzen – und umso schwerer wiegt der Verlust, desto größer ist die Lücke, die sie nun hinterlässt. Mein ebenso großer Respekt gebührt aber auch meinem Freund Carsten, der Claudias Sterben begleitet hat und dabei nach außen hin stark geblieben ist. Er hat ihr bis zuletzt gegeben, was zu geben ihm möglich war, und war auch in der letzten Minute bei ihr. Ich wünsche ihm die Stärke – ihre Stärke -, das Leben mit den beiden Jungs zu meistern, auch ohne den Mittelpunkt der Familie, der unersetzlich bleiben wird. Und allen bleibt nur die Hoffnung, dass der Tod nicht das Ende ist und Claudia – von wo aus auch immer – noch Anteil nimmt am Wachsen und Werden ihrer Kinder. In unseren Herzen wird sie weiterleben, bis wir ihr eines Tages folgen. Ich sage Adieu – einem außergewöhnlichen Menschen, einer tollen Mutter und Ehefrau, einer guten Freundin und einem großen Herzen, das viel zu früh verstummt ist. Ich werde dich nie vergessen!

    Antworten
  2. Marlis: Liebe Claudia
    Es geht nichts verloren in unserem Dasein und du bist noch immer da.
    Wir kennen uns schon sehr lange und haben harte und auch sehr schöne Zeiten verlebt, in der Praxis Dr. Rose. Damals war die Welt zum Teil noch in Ordnung, zumindest im Groben. Wir haben geschuftet und auch oft gelacht. Weißt du noch die verrückten Weihnachtsfeiern, wie wir uns aufgebrezelt haben? Der Chef war schon ein wenig stolz auf seine Damen. Eigentlich war es eine schöne Zeit und ich habe liebe, nette Menschen wie dich kennen gelernt, beim Dr. Rose!!!
    Es wurden Geburtstage, Hochzeiten und Babys gefeiert. Manche traf man, nachdem sie aus der Praxis gingen, leider nicht wieder – aber – Witzig war, dass wir uns immer wieder begegnet sind, beim extra-Markt, beim Karate oder „einfach“ nur so. Es war immer ein Stückchen Vergangenheit und ein Stückchen Zukunft…

    Was ich dir krumm nehme ist, dass wir den Kaffee nun doch nicht gemeinsam getrunken haben, du weißt schon!!! |¬ Du wirst bitte deiner Familie von da oben viel Kraft schicken, okay? Du hast einen liebevollen Mann und zwei Kinder die dich durch deine Stärke weiterhin brauchen, gib sie ihnen…….

    In ewiger Freunschaft :-)
    Marlis

    Antworten
  3. Ich bin ganz betroffen und fühle trotzdem wohl nur einen winzigen Bruchteil der Traurigkeit, die Dich gerade ausfüllt.
    Ich wünsche Dir, Euch unendlich viel Kraft.
    Versucht Claudias Liebe, Ihr Lachen und Ihren Mut in Euch zu bewahren, damit Sie in Euch weiterleben kann.
    Ohne sie gekannt zu haben, sprach immer aus Deinen Worten, dass sie ein ganz ganz besonderer Mensch war. Sieh es als ein Geschenk, dass Du ihr begegnet bist und Ihr ein gutes Stück zusammengehen durftet.

    Worte fehlen in solchen Momenten leider immer – fühl Dich in den Arm genommen – alles Liebe – Katinka

    Antworten
  4. Hallo Carsten!

    Ich möchte Dir meine tiefe Anteilnahme am Tode Deiner Frau ausdrücken; Deine EMail von letzter Nacht (die ich |¬ von Thais erhalten habe) hat mich sehr gerührt. Weißt Du, gerade komme ich von der Beerdigung meines Opas, der nach einem langen Leben und kurzem Leid fast 82jährig verstorben ist. Das empfinde ich irgendwie fair gegenüber dem Schicksal und der allgemeinen Lebenserwartung; als viel weniger fair empfinde ich es, dass Deine Frau nur 42 Jahre alt werden durfte. Jetzt wünsche ich vor allem Deinen Kindern und Dir viel Kraft für die bevorstehende schwere Zeit ohne Frau und Mutter. Herzliche Grüße und bis hoffentlich bald, Dein Kollege Thomas.

    Antworten
  5. KIDD/Marcel

    24/08/2007 @ 00:21

    Ich wollte mein herzliches Beileid aussprechen…

    Dein Text ist einfach wunderschön gewesen und nachdem was du alles geschrieben hast,muss sie eine ganze besondere Frau gewesen sein.Ich bin froh,dass ihr beide zusammen wart,wo sie von dir gegangen ist.

    Ich wünsche dir jetzt alles Liebe und gute in dieser Welt.Denke dran,wir sind immer für dich,wir helfen dir wo es nur geht.

    Alles gute…

    Antworten
  6. Ich habe zwar Ihre Frau nicht gekannt, aber Ihre Anzeige hat mich sehr gerührt und betroffen gemacht. Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die Zukunft diesen großen Verlust zu verkraften.

    Ulli

    Antworten
  7. Horst / Raphaela

    25/08/2007 @ 11:27

    Hallo Carsten, mein lieber Freund
    wie kann ich dir nur mein Mitgefühl aussprechen, alles das was du und deine Kinder in den letzten 2 Jahren mitgemacht habt ist nicht zu beschreiben. Auch ich kannte Claudia, eine lebenslustige, starke Frau die immer gute Laune ausstrahlte. Es schmerzt mich sehr das sie uns verlassen mußte und werde sie immer in guter Erinnerung behalten. Horst

    Antworten
  8. Habe die außergewöhnliche Anzeige auch gelesen, und war berührt. |¬ Die Fotos zeigen eine so starke Frau. Ich wünsche dir und Familie Kraft, und das ihr sie eines Tages in eurem Lachen wiederfindet.

    Antworten
  9. Volker Reimann

    25/08/2007 @ 12:23

    Liebe Familie Nichte, nachdem Sie, Herr Nichte, mir am Donnerstag vom Tod Ihrer Frau berichtet haben, fehlten mir die Worte. Ich glaube, niemand kann ermessen, was Sie als Familie nun erleben. Ich wünsche Ihnen dreien für die nun vor Ihnen liegende Zeit Kraft, Zeit und ein tiefes Erinnern. Ich wünsche Ihnen Momente des Innehaltens und Lächelns. Ich bin mir sicher, dass viele Menschen Sie gerne auf diesem Weg begleiten und möchte meinen Teil dazu tun. – Volker Reimann

    Antworten
  10. Sebastian Graf

    25/08/2007 @ 13:38

    Hallo Carsten!

    Ich weiß gar nicht wo mit ich hier anfangen soll. Finde es aufjedenfall schön das du eine Seite der Erinnerung gemacht hast. Ich hoffe du findest die Kraft und die Stärke für dich selber, als auch für meine Cousin´s.

    Sie war als meine Tante was ganz besonderes und werde sie weiter in meinem Herzen tragen. Wir werden Dir immer zur Seite stehen. Es fällt mir so schwer Worte zu finden. Sorry

    Antworten
  11. Brigitte

    Tief bewegt durch die ungewöhnliche Traueranzeige möchte ich euch mein allergrößtes Beileid zum Verlust eurer Claudia aussprechen. Hoffentlich läßt der Schmerz mit der Zeit etwas nach. Ganz liebe Grüße aus Leverkusen-Opladen, Brigitte

    Antworten
  12. Birgit, Leverkusen

    25/08/2007 @ 17:12

    Ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen. Mich hat die Anzeige erst neugierig, dann tief betroffen gemacht. Hut ab vor dem, was Du Deiner Frau in ihren letzten Tagen gegeben hast, und auch wie Du in der Öffentlichkeit damit umgehst… beeindruckend. Uns komplette, gesunde Familien führst Du mit Deinem Tagebuch vor Augen, wie sehr wir das Leben jeden Tag aufs Neue von Anfang bis Ende auskosten und leben sollten; man vergisst dieses selbstverständliche Füreinanderdasein immer viel zu schnell!

    Ich wünsche Dir und Deinen Jungs, dass ihr das Leben ohne Claudia (irgendwie wird sie trotzdem immer dabei sein!) schnell in den Griff kriegt und wieder Spaß dran habt.

    Liebe Grüße Birgit

    Antworten
  13. Gaby Trimborn, Pulheim

    25/08/2007 @ 18:38

    Liebe Familie Nichte,

    durch die Anzeige neugierig geworden, habe ich mich mehr und mehr bewegt durch die dort benannte Internetseite gelesen, besonders durch die Tagebucheintragungen der letzten Tage der Verstorbenen.
    Ich möchte Ihnen/Euch mein tiefstes Beileid zum Ableben Ihrer Gattin/Mutter bekunden.
    Ich habe große Hochachtung vor dem, was Sie in den letzten gemeinsamen Wochen mit Ihrer Frau geleistet haben.
    Für den schwersten Gang, der ihnen allen am nächsten Freitag noch bevorsteht, wünsche ich von Herzen viel Kraft.

    Jeder auf dieser Welt trägt den Tod in sich, nur wenige haben die Chance, ein langen Leben im Kreis Ihrer Lieben zu genießen, die Zeit Ihrer Gattin war zweifelsohne viel zu kurz.

    Der Tod ordnet die Welt neu.
    Scheinbar hat sich nichts geändert,
    und doch ist die Welt anders geworden.

    (A. de St.Exupéry)

    Antworten
  14. Gaby Trimborn

    25/08/2007 @ 18:51

    Liebe Familie Nichte, Ihr könnt drüber weinen, dass Sie gegangen ist, oder Ihr könnt lächeln, dass Sie gelebt hat. Ihr könnt eure Augen schließen und beten, dass Sie wiederkommt oder ihr könnt sie öffnen und sehen, was sie zurückgelassen hat. Euer Herz kann leer sein, weil ihr sie nicht mehr sehen könnt, oder es kann voll Liebe sein, die sie für euch und andere hatte. Ihr könnt weinen oder Ihr könnt das tun, was sie von euch gewollt hätte: dass ihr lächelt, Liebe gebt und weiterlebt…

    Antworten
  15. Hans-Jürgen Graf

    25/08/2007 @ 18:51

    Hallo Carsten,-diese Leben muss kein leichtes sein es ist schön, aber steinig und schwer. Sie hat positiv fröhlich gelebt ,gelacht, mit Dir und Deinen Kindern Max u. Philipp, erkrankt,gekämpft und leider verloren. Wir sitzen hier und finden keine Worte mehr!!!

    Deine Anzeige ist geistreich, gefühlvoll und noch nie dagesessen. Auch wir verneigen uns vor Dir und vor Deiner Stärke u. Liebe die Du Claudia gezeigt hast.

    Liebe Claudia

    Du beibst mir immer in Erinnerung, denk bitte an die schönen Tage auf Mallorca und an unsere guten langen Frühstücke. Deine Schwester Gaby, Hans-Jürgen, Sebastian

    Antworten
  16. Beim lesen der Anzeige war ich tief betroffen. Auch wenn ich Sie und Ihre Frau nicht kenne, bemerke ich die unendliche Liebe die sie empfinden…… Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie die Kraft, die sie jetzt brauchen – und bin sicher dass Ihre Frau und Mutter sie weiter liebevoll begleiten wird – in vertrauten Gesten und Worten die bleiben – wie auch im Geiste in dem Sie Sie weiter in und bei Ihnen sein wird ………

    Antworten
  17. Habe selten so eine bewegende Anzeige gelesen. Mein Vater ist auch vor 1,5 Jahren an Darmkrebs gestorben.. Wünsche euch unbekannter Weise ganz viel Kraft.. nur die Besten sterben jung

    Antworten
  18. Tief bewegt durch die ungewöhnliche Traueranzeige möchte ich euch mein allergrößtes Beileid zum Verlust eurer Claudia aussprechen. Hoffentlich läßt der Schmerz mit der Zeit etwas nach. Ganz liebe Grüße aus Leverkusen, Brigitte

    Antworten
  19. Ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen. Mich hat die Anzeige erst neugierig, dann tief betroffen gemacht. Hut ab vor dem, was Du Deiner Frau in ihren letzten Tagen gegeben hast, und auch wie Du in der Öffentlichkeit damit umgehst… beeindruckend. Uns komplette, gesunde Familien führst Du mit Deinem Tagebuch vor Augen, wie sehr wir das Leben jeden Tag aufs Neue von Anfang bis Ende auskosten und leben sollten; man vergisst dieses selbstverständliche Füreinanderdasein immer viel zu schnell!

    Ich wünsche Dir und Deinen Jungs, dass ihr das Leben ohne Claudia (irgendwie wird sie trotzdem immer dabei sein!) schnell in den Griff kriegt und wieder Spaß dran habt.

    Liebe Grüße Birgit

    Antworten
  20. Gaby Trimborn

    26/08/2007 @ 02:20

    Liebe Familie Nichte, durch die Anzeige neugierig geworden, habe ich mich mehr und mehr bewegt durch die dort benannte Internetseite gelesen, besonders durch die Tagebucheintragungen der letzten Tage der Verstorbenen. Ich möchte Ihnen/Euch mein tiefstes Beileid zum Ableben Ihrer Gattin/Mutter bekunden. Ich habe große Hochachtung vor dem, was Sie in den letzten gemeinsamen Wochen mit Ihrer Frau geleistet haben. Für den schwersten Gang, der ihnen allen am nächsten Freitag noch bevorsteht, wünsche ich von Herzen viel Kraft. Jeder auf dieser Welt trägt den Tod in sich, nur wenige haben die Chance, ein langen Leben im Kreis Ihrer Lieben zu genießen, die Zeit Ihrer Gattin war zweifelsohne viel zu kurz.

    Der Tod ordnet die Welt neu. Scheinbar hat sich nichts geändert, und doch ist die Welt anders geworden. (A. de St.Exupéry)

    Antworten
  21. Hallo Carsten

    Was Du bisher für Claudia getan hast spiegelt wieder was Du für sie empfunden hast – Achtung und Liebe…… Du warst für sie da als sie Dich brauchte. Eure Jungs können stolz auf solche Eltern sein. Herzliche Grüße Marlis

    Antworten
  22. Michael Jolk

    26/08/2007 @ 14:20

    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Lieber Carsten, Maximilian und Philipp in unseren Gedanken sind wir bei Euch. Familie Michael Jolk und Hans Thiesmeyer

    Antworten
  23. Graf, Egon u. Margot

    26/08/2007 @ 17:34

    Liebe Familie Nichte und Anverwandte, der Tod von Claudia hat uns tief getroffen. Während ihrer langen Krankheit hat sie immer einen starken Lebenswillen gehabt. Wie sie selbst, hatten wir auch immer die Hoffnung, daß sie eines Tages ihre Krankheit besiegen würde. Aber Gott hat es anders gemeint und sie von ihrem Leiden erlöst. Zum Ableben von Claudia gilt Euch allen unsere herzliche Anteilnahme Egon und Margot
    26.08.2007, 17:34 Uhr

    Antworten
  24. Helmke: Lieber Carsten, tief berührt hat mich der Verlauf der Krankheit Deiner Frau und vor allem auch die Worte, die Du zu ihrem Ableben gefunden hast. Deine Worte betrachte ich auch als eine große Hoffnung in dieser Welt. Ich möchte Dir und Deinen Angehörigen hiermit meine aufrichtige Anteilnahme versichern und wünsche Dir die unendlich große Kraft für die schwere Zeit des Abschiednehmens und des Zurückfindens in Dein eigenes Leben. In herzlicher Verbundenheit – Helmke

    Antworten
  25. Johannes Flosbach

    27/08/2007 @ 07:53

    Johannes Flosbach: Lieber Herr Nichte! Mit Ihnen sind wir in diesen Stunden und Tagen in aufrichtiger Anteilnahme eng verbunden. Es ist schlimm, wenn man einen lieben Menschen verliert, und ganz schlimm ist es, wenn es die Gattin war, mit der man sein Leben geteilt hat. Außer Ihnen weiß sowieso niemand, welch einmaliger Mensch dahingegangen ist. Wir können Sie nicht trösten und darum versuchen wir es auch nicht. Trost kann Ihnen nur die Zeit geben und die Erinnerung an den geliebten Menschen. Aber Sie sollten wissen, dass wir an Ihrem tiefen Leid teilnehmen und bei Ihnen sind. Diese Anteilnahme schließt auch im Besonderen Ihre beiden Kinder, die nun ihre über alles geliebte Mutter verloren haben, innig mit ein.

    Lieber Herr Nichte, am kommenden Freitag, dem 31. August, ist der Tag, wo man sich von einem geliebten Menschen endgültig trennen muß. Sie, Ihre geliebte Frau, für die Kinder die geliebte Mutter, wird Sie dann für immer verlassen. Ihre Lebenszeit, und dies ist meine Überzeugung, die aus der Ewigkeit Gottes entsprang, ist in die Ewigkeit Gottes zurück gekehrt. Bei meinem Bruder, der vor ein paar Jahren verstorben ist, schrieb ich für meine Familienforschung:

    „Wir stehen an der Meeresküste. Ein Schiff breitet die weißen Segel in der Morgenbrise aus und steuert aufs Meer hinaus. Wir stehen und blicken ihm nach, bis es am Horizont verschwindet, und wir sagen: „Dahin.“ „Wohin?“ Dass wir es nicht mehr sehen, liegt an uns, nicht an dem Schiff. In eben dem Augenblick, in dem wir sagen: „Dahin“, sehen andere es ankommen. Andere Stimmen rufen freudig aus: „Hier kommt es“, und das ist Sterben.“ Wenn ich etwas glaube, dann ist es das, dass sie im Himmel rufen: „Sie, Claudia Nichte kommt.“ Sie sind ihr vorausgegangen, und sie freuen sich, dass sie ihren Weg, ihre Überfahrt geschafft … (werde Ihnen schreiben) – Monika und Johannes Flosbach

    Antworten
  26. Lieber Carsten, es ist sehr die richtigen Worte zu finden, ich denke diese gibt es auch nicht… Es tut mir unendlich leid für Euch und ich würde Euch gerne ein Stück von diesem Schmerz und der Trauer abnehmen, wenn ich es könnte… Ganz liebe Grüße, Daniela aus Overath

    Antworten
  27. Helga Kröger

    27/08/2007 @ 10:37

    Lieber Carsten, als ich vom Tod Deiner Frau und Ihrer langen Krankheit hörte, war ich tief betroffen, auch wenn ich Sie leider nie kennengelernt habe. Es gibt keine Worte, die Dich und Deine Kinder jetzt trösten könnten, aber ich wollte Dir doch meine aufrichtige Anteilnahme aussprechen. Mit stillem Gruß – Helga

    Antworten
  28. Ulrike Böttcher

    27/08/2007 @ 16:52

    Sehr geehrter Herr Nichte, wir, die Mitarbeiterinnen der Personalabteilung im Vinzenz Pallotti Hospital, haben ebenfalls mit tiefer Erschütterung vom Tod Ihrer Frau erfahren. Wir möchten Ihnen unsere aufrichtige Anteilnahme übermitteln. Wir haben Ihre Frau als freundliche und herzliche Mitarbeiterin/Kollegin kennengelernt. Auch uns imponierte ihre lebensbejahende Art. Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern alles Gute, vor allem ganz viel Kraft!

    Frau Bruckner, Frau Jaksch, Frau Böttcher – Personalabteilung/VPH Bensberg

    Antworten
  29. Liebe Familie Nichte, die außergewöhnliche Traueranzeige im KStA hat mich sehr bewegt. Noch viel mehr berührt hat mich Ihr einfühlsames Tagebuch auf dieser Homepage. Meine aufrichtige Anteilnahme gilt Ihnen, lieber Herr Nichte, und Ihren beiden Kindern sowie allen Ihren Angehörigen. Ich wünsche Ihnen allen viel Kraft, um die vor Ihnen liegende Zeit zu bewältigen. Viele liebe Grüße Gaby Osten

    Antworten
  30. Hallo Carsten, schrecklich, was mit euch passiert ist. Weiß selber auch nicht, was ich dazu schreiben kann oder soll. Ich kann mir nur vorstellen, dass mich in der gleichen Situation nicht trösten könnte und – glaube ich – geht es vielen von uns. Ich denke, wir müssten schon als Kind lernen, wie man mit dem Tod umgeht. Dann wäre so ein Verlust ‚einfacher‘. Nur wer kann es sagen, wie es einfacher geht? Wer kann uns lehren diesbezüglich? Weiß ich auch nicht. Will selber nichts Kluges sagen, denn von der Weisheit bin ich zu sehr entfernt. Ich kann nur mit Euch fühlen. Passt auf Euch auf – Andy

    Antworten
  31. Tobi: Hallo Carsten. Ich bin auf diesem Gebiet nicht so gut oder weiß nicht ob das was ich sage gerade angebracht ist. Aber ich werde dir sagen, was ich denke. Was ich aus dem Gästebuch entnommen habe, sehe ich das du Stark bist, das du trauern, und dann wieder aufstehen wirst. Das Leben geht weiter und solange du deine Frau nicht vergisst, wird sie immer in deiner Erinnerung weiterleben, den Menschen sterben erst dann wenn wir sie oder ihre Taten vergessen. Zum Schluss möchte ich dir noch mein herzlichstes Beileid aussprechen. Liebe Grüße Tobi

    Antworten
  32. Karin Fischer

    28/08/2007 @ 09:29

    Lieber Herr Nichte, vor längerer Zeit – sicher mehr als ein Jahr – haben wir einmal im Büro über Ihre Familie und insbesondere die Erkrankung Ihrer Frau gesprochen. Ich kann mich gut daran erinnern und war damals tief beeindruckt, wie Sie die damit verbundenen Belastungen tragen. Nun die Todesanzeige zu sehen hat mich sehr berührt. Wir kennen uns nicht gut genug, als dass ich Ihnen Trost spenden könnte, dennoch möchte Ihnen und Ihren Söhnen viel Kraft und gegenseitigen Halt wünschen.

    Herzlich, Karin Fischer

    Antworten
  33. Alec Thiesmeyer

    28/08/2007 @ 15:00

    Hallo Carsten, Maximilian und Philipp! Schade,dass Claudia nicht mehr unter uns ist. Sie war immer nett und fröhlich, dabei hatte sie auch immer ansteckende gute Laune! So werde ich meine liebe Patentante nie vergessen und immer in Erinnerung behalten! Schade,dass dieser fröhliche Mensch nicht mehr an unseren Feiern teilnehmen kann – vielleicht kann ihr guter Geist bei uns und vor allem bei euch sein. Ich weiß auch sonst nicht, was ich noch schreiben soll. Sie wird mir auch fehlen. Viele Grüße von eurem Alec!!

    Antworten
  34. Paul: Lieber Carsten, Du kannst Tränen vergießen, weil Sie gegangen ist. Oder Du kannst lächeln weil Sie gelebt hat. Du kannst die Augen schließen und Beten, dass Sie wiederkehrt. Oder Du kannst die Augen öffnen und all das sehen, was Sie hinterlassen hat. Mein Beileid zum Tode Deiner Frau.

    Liebe Grüße Paul

    Antworten
  35. Annelis + Markus Theuner

    28/08/2007 @ 21:45

    Lieber Carsten, deine Frau ist gestorben, obwohl man in „unserem“ Alter doch nicht stirbt, so denkt man dummerweise – wir waren tief erschüttert, als wir es in der Zeitung lasen und sind es noch. Dir und deinen Kinder gilt unser tiefes Mitgefühl. Wir würden gerne genauer ausdrücken, was uns durch den Kopf geht, aber irgendwie können wir es nicht in Worte fassen. Sei jedenfalls gewiss, dass wir dir und deinen Kindern nur alles erdenklich Gute für eine Zeit wünschen, die euch im Moment wahrscheinlich noch leer vorkommt. Wir wünschen euch die Kraft und die Liebe zueinander, dies alles gemeinsam ertragen zu können.Speziell deinen Kindern wünschen wir, dass ihnen von außen (Schule, Freunde, Alltage eben) genau das Verständnis entgegengebracht wird, das in ihrer Situtation unbeingt erforderlich ist. Liebe Grüße von alten Schulkameraden, Annelis+Markus

    Antworten
  36. Thomas Allenstein

    29/08/2007 @ 14:49

    Lieber Carsten, ich wünsche dir aus ganzem Herzen viel Kraft diese schwere Zeit zu überstehen. Lass mich wissen wenn ich dir als Freund zur Seite stehen kann. Ich denke an euch und hoffe du wirst zusammen mit deinen Jungs wieder eine glückliche Zukunft finden. Tief berührt spreche ich dir mein Beileid aus. Gruss Thomas

    Antworten
  37. Maritta Rank

    29/08/2007 @ 15:10

    Lieber Herr Nichte, Ihnen und Ihrer Familie möchte ich mein herzlichste Beileid zum Tod Ihrer Frau aussprechen. Als ich das Tagebuch gelesen haben, hat mich das sehr bewegt. Es gibt leider keine tröstenden Worte, wenn ein geliebter Mensch gestorben ist. Ich wünsche Ihnen und Ihren Kinder viel Kraft für die Zukunft. Liebe Grüße Maritta Rank

    Antworten
  38. Olaf Kahlenbach

    29/08/2007 @ 20:18

    Hallo Carsten, ich bin Olaf Kahlenbach (wir kennen uns). Deinen Verlust bedauere ich sehr. Tschüß Olaf

    Antworten
  39. Stefan Körschgen

    30/08/2007 @ 08:53

    Hallo Carsten, heute morgen rief André an und erzählte mir von Dir. Das hat mich ziemlich umgehauen. Bis zu unserem nächsten wiedersehen, was denn dann hoffentlich auch mal bald ist, wünsche ich Dir das du weiterhin alles im Griff hast, und die Hoffnung das es weitergeht. Schau nach vorne, du kennst die richtige Richtung. Gruß Stefan

    Antworten
  40. peters,wilhelm

    30/08/2007 @ 14:50

    Liebe Fam. Nichte
    Mein herzliches Beileid zum Tode ihrer Frau. Ihre Frau war mir ein liebe Arbeitskollegin aus dem VPH. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Fam. alles gute und viel Kraft. Liebe Grüsse von Hannelore Peters

    Antworten
  41. Susanne Deubler

    02/09/2007 @ 18:27

    Lieber Carsten, lieber Max und lieber Philipp!
    Wenn ich an Claudia denke fallen mir ein paar Zeilen von Flavia ein:

    „Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Manche bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen“

    Für mich ist das so, denn Claudia habe ich sehr gerne gehabt und sie war für mich mehr als nur eine Patientin für deren Familie ich als Haushaltshilfe tätig bin. Sie hat mir von ihren Gedanken manches mitgeteilt. Hat mich an ihrem Leben teilhaben lassen. Ebenso oft hat sie sich meine Geschichten angehört und sie hat mir immer das Gefühl gegeben, dass es ihr wichtig ist, was ich für Euch tue. Dafür bin ich ihr sehr dankbar und ich werde diese Spur von Claudia in meinem Herzen bewahren!

    Herzlichst, Susanne!

    Antworten
  42. Hallo Ihr Drei, ich habe etwas Zeit gebraucht, um mich zu sammeln, mich etwas von der Tragödie zu erholen, die auch bei uns immer allgegenwärtig war und es auch immer noch ist. Die Entfernung bietet manchmal etwas Schutz, gleichzeitig nimmt sie aber auch die Chance, schnell oder spontan einmal zueinander zu finden. Darunter hat vor allem Elke gelitten. Den von Treffen zu Treffen fortschreitende Verfall und Claudias Kampf über eine so lange Zeit mit zu erleben, und untätig sein zu müssen, gänzlich machtlos die Tatsachen zu ertragen war hart. Ich habe in dieser Zeit nicht erlebt, dass Claudia sich beklagt hätte. Dafür und für den Willen nicht aufzugeben zolle ich Ihr meine Hochachtung. Zuerst wollten mir immer wieder schlimmme Schimpfwörter gegen die Gerechtigkeit des Lebens, den großen Lenker der menschlichen Schicksale aus den Fingern fließen, da musste ich mich beherrschen, das nicht sofort hier einzustellen. Das wäre bestimmt schief gegangen, wenn ich hier zu früh etwas beigetragen hätte. Jetzt, nach der Trauerfeier, nach der Beerdigung, dem Schlusspunkt kann ich klarer denken. Ich möchte Claudia so in Erinnerung behalten, wie sie in guten Zeiten war und wie ich sie kannte. Und trotzdem auch so, wie sie gegen die Krankheit gearbeitet hat. Und wie ich sie mochte, wegen der vielen kleinen und großen Dinge die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. In Euren Kindern hast Du immer noch ein Stück von Ihr bei Dir. Das gilt es jetzt zu Pflegen und das an Claudia Andenken zu bewahren. Sieh nach vorne. Ich wünsche Dir viel Kraft und Glück.

    Jürgen

    Antworten
  43. Ruth Althof

    04/09/2007 @ 23:07

    Liebe Angehörige, mit diesen Zeilen, möchte ich allen Familienmitgliedern, Freunden Verwandten und Bekannten mein aufrichtigstes Beileid aussprechen. Ich habe die große Traueranzeige in der Zeitung gelesen. Immer hergeben müssen, an denen mein Herz hing, und dessen Verlust man im Augenblick nicht begreifen konnte. Erst später hat man das eingesehen, dass es für denjenigen besser war, zu gehen als für uns hinterbliebenen Ihre Frau, Tochter, Schwiegertochter, und Schwester befindet sich nun in der Hand Gottes, und er wird ihnen auch die Kraft geben mit diesem Verlust umzugehen. Herzlichst Ruth Althof

    Antworten
  44. Ingrid Dreger, Herzberg

    06/09/2007 @ 22:05

    Lieber Herr Nichte, die Nachricht von Ihren Eltern über den Tod Ihrer lieben Frau Claudia hat mich sehr erschüttert und ich kann es noch nicht glauben, daß eine so junge Frau den Kampf gegen diesen schrecklichen Krebs verloren hat.Ich trauere mit Ihnen, Ihren Kinder und Familie und nehme Anteil an Ihrem Schmerz. Ich möchte trösten, vermag es jedoch nicht. Ich kann Ihnen nur für die folgende Zeit -ohne Ihre Claudia- viel Kraft wünschen, und bald auch wieder etwas Zuversicht, denn das Leben muß für Sie und Ihre Kinder weitergehen – wie man so sagt. Vielleicht – und ich hoffe es – lernen wir uns persönlich einmal kennen, um miteinander länger zu sprechen. Alles Gute für Sie und Ihre Kinder herzlichst Ingrid Dreger

    Antworten
  45. Lieber Carsten, tief bewegt habe ich das Tagebuch gelesen,Tränen liefen mir ununterbrochen. Es überwältigt einen einfach zu lesen wie tief und intensiv diese Erfahrungen waren und sind, die Du erlebst. Es trifft mich besonders, weil auch ich dies Alles in nächster Zeit erleben werde. Mein Mann ist in dem Zustand des Gelbwerdens, der ständigen Müdigkeit und absoluter Schwäche, nachdem bekannt ist,dass seine Leber durch viele Metastasen nicht mehr viel arbeitet und die Lunge ebenfalls betroffen ist. Auch wir wohnen im Oberbegischem und ich habe mir erst vor Kurzem das Haus der Begleitung ´Pütz und Roth´ angesehen. Dein Tagebuch hat mir sehr viel gegeben, danke dafür! Ich wünsche Dir und Deiner Familie alle Kraft der Welt um mit dem schweren Verlust umgehen zu können.

    Viele Grüsse Angelika

    Antworten
  46. Wiebke Beeck

    10/09/2007 @ 12:08

    Lieber Carsten, lieber Max und lieber Phillip, tief betroffen haben wir über Traudchen und Bernd von Claudias Tod erfahren. Wir wünschen Euch von ganzem Herzen viel Kraft für die nächste Zeit und viele schöne Erinnerungen in all der Trauer. Eure Wiebke, Matthias und Frederike Beeck

    Antworten
  47. Hallo Carsten, mein herzlichstes Beileid, der Tod von Claudia hat mich sehr bewegt. Habe nette Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit ihr in der Praxis Dr. Rose. Wünsche Dir viel Kraft in Deinem weiteren Leben ohne Sie. Gruß, Eva

    Antworten
  48. Liebe Familie Nichte, ich habe gerade die Geschichte von Claudia gelesen und geweint. Ich bin tief berührt über so viel Liebe. Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern alles wonach Sie sich auch immer sehnen. Natascha

    Antworten
  49. Claudia Flamme

    27/09/2007 @ 19:26

    Lieber Carsten, lieber Maximilian, lieber Philip!

    Ich habe Eure Mutter/Deine Frau nur einmal kurz während eines Kinder-WT-Trainings kennen gelernt. Sie ist mir – nicht zuletzt wegen dem selben Vornamen :-) – in netter Erinnerung. Damals wußte ich von ihrer Krankheit noch nichts. Ich möchte Euch gerne erzählen, was mein Schwager, damals 24, mir erzählt hat, zwei Tage nachdem er seine geliebte Mutter verloren hatte. Ich fand es bemerkenswert, wie traurig, aber ruhig er mit der Tatsache des Todes um ging. Und er sagte mir:“Ich hatte eine wunderbare Kindheit. Meine Mutter war bis zuletzt immer für mich da und hatte zu jeder Tages- und Nachtzeit ein offenes Ohr und einen Rat für meine Probleme. Wir hatten zu ihrer Lebzeit ein sehr enges, herzliches Band zu einander. Ich bin dankbar, dass ich diese Zeit mit ihr erleben durfte. Es gibt viele Menschen, die solch eine schöne Zeit nie erleben dürfen.“ Ich bewundere Eure Stärke, die Ihr in den vergangenen Monaten ausgestrahlt habt, wünsche Euch von ganzem Herzen alles, alles Gute und dass Ihr nach der Trauer zu einem ruhigen, positiven Leben zurückkehren könnt. Viele Grüße Claudia

    Antworten
  50. I am so sorry for you losing Claudia. I wish that I could read German to hear your story, but I can only read/speak English. I also lost my wife in August after a battle with cancer (she was 49) and I miss her more then words can convey.

    Antworten
  51. liebe familie nichte! ich habe das tagebuch über claudia, ihr leben und sterben gelesen, ihre gedanken und gefühle gelesen und bin beeindruckt. ich habe geweint und gelacht, ich habe die hoffnung verloren und weiter gehofft…es fällt mir schwer, die richtigen worte zu finden für die wunderschönen worte, mit denen sie das leben ihrer frau in den letzten 2 jahren und auch ihr sterben beschrieben haben…etwas schöneres und eine schönere erinnerung konnten sie ihr auf ihre reise nicht mitgeben! auch in meiner familie sind wir vom thema darmkrebs betroffen – zu lesen, wie man „außerdem“, d.h. mit wie vielen guten und schönen gedanken man mit dieser krankheit umgehen kann, hat mir sehr geholfen. ich wünsche ihnen und ihren kindern von herzen alles liebe, all das beste auf der welt.

    Antworten
  52. Hallo Herr Nichte,

    ….tief berührt von soviel Liebe, Nähe und Kraft wünsche ich Ihnen und ihren Kindern alles alles Gute! Danke das Sie uns einen Blick in das Leben, und das Sterben eines so wundervollen Menschen gewährt haben. Heute abend werde ich meine Frau in die Arme nehmen, sie ganz fest halten und an Ihre einfühlsamen Worte denken!! Ein schöneres Andenken an Ihre Claudia wäre wohl kaum möglich gewesen! Liebe Grüße Ralf

    Antworten
  53. Lieber Carsten

    Danke für die Bekanntgabe der bald aktuellen Seite. Ich werde das am Montag der Moderation weiterleiten, damit sie es ändern kann.
    Du hast mit der Begleitung Deiner Frau Grossartiges geleistet und Ihr damit ein letztes Mal all deine Liebe geschenkt. ich bin sicher, diese Liebe hat sie mitgenommen in ihrer Seele und dass sie sie Dir auch immer irgendwie zuwerfen kann – ganz sachte, wenn Du grad traurig bist und auch, wenn Du eines Tages wieder lachen magst.

    Sie ist nicht wirklich weg von der Welt, glaub ich. Sie hat nur eine andere Daseinsform angenommen. So wie Wasser, wenn es verdampft. Es bleibt trotzdem im Grundstoff Wasser.
    Ich habe mal ein Gedicht geschrieben, als ich selber sehr krank war und hätte sterben können und möchte Dir damit sagen, dass so, wie Du Deine Frau begleitet hast, ich es auch mir von meinen Bezugspersonen wünschen würde und auch wieso:

    Wünsche für die Sterbetage
    °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
    Wenn die Zeit des endgültigen Abschiednehmens anbricht, bitte tretet nicht in Schwarz zu mir.
    Lasst mich doch noch Farben sehen, so lange ich es noch kann.

    Fasst nicht einfach meine Hand.
    Lasst mich selber nach Eurer greifen, so lange ich es noch kann.

    Bleibt nicht am unteren Ende des Bettes stehen.
    Kommt her zu mir, so nahe es geht und setzt Euch.
    Lasst mich doch noch bei Euch sein, so lange ich es noch kann.

    Denkt nicht, dass ihr mich langweilt,
    wenn ich zwischendurch meine Augen schließe.
    Lasst mich einfach bei Euch ruhen, so lange ich es noch kann.

    Es wird vielleicht der Tag kommen, wo ich nicht mehr sprechen kann.
    Steht dann nicht stumm an meinem Bett.
    Erzählt mir von einer Reise, einem schönen Tag, Eurem Haustier oder singt mir was vor.

    Lasst mich doch Eure vertrauten Stimmen hören, so lange ich es noch kann.

    Und habt keine Angst, etwas falsch zu machen, Bleibt nicht einfach weg. Sterbende Seelen sind sensibel. Sie fühlen, wenn etwas aus Zuneigung geboren ist.

    Sie spüren es, bewahren es in sich
    lange Zeit und bis in Ewigkeit….

    Bea Ladina P.

    Lieber Carsten, Deine Seite ist eine der Eindrücklichsten, die ich je gelesen habe. Wie Du selber schreibst, kann eine Sterbebegleitung die eigene Einstellung zum Leben und Sterben verändern und prägen.

    Ich wünsche Dir, dass Du die andere Gegenwart Deiner Frau immer wieder auch wohltuend spüren kannst, dass Dir auch Erinnerungen helfen und nicht verloren gehen und dass Du Freunde hast, die Dich ebenso liebevoll wie Du Deine Frau, in Deiner Trauer trösten und Dir leben helfen

    Liebe Grüsse
    Ladina

    Antworten
  54. Sehr verehrter Herr Nichte,

    ich bin durch das Krebs-Kompass-Forum auf Ihre Website aufmerksam geworden und möchte Ihnen hier ein paar Zeilen dazu schreiben.

    Noch nie habe ich etwas so beeindruckendes gelesen! Ich kann sagen, ich habe mitgehofft, mitgelitten und mitgetrauert. Was für ein wunderbares Geschenk haben Sie und Ihre liebe Frau uns allen damit gemacht.DANKE! Sie haben mir durch Ihre Geschichte gezeigt, wie wichtig und kostbar der kleinste Augenblick in unserem Leben ist. Wie schön es ist, einem Menschen zu begegnen, der einen liebt und den man auch lieben darf. Wie wunderbar es ist, Eltern zu haben, die trotz ihrer eigenen Trauer immer für die Familie da sind. Welche Kostbarkeiten die Kinder sind und wie schön es ist, Freunde zu haben, die zwar manchmal nicht wissen, wie sie einem helfen sollen, aber sich redlich darum bemühen. Und das Sie und Ihre Claudia das alles so sehr wertschätzen konnten auf Ihrer beider Lebens-und Leidensweg. Sie beide und Ihre Familie sind wirklich ganz besondere, wunderbare Menschen und es macht mich glücklich, dank Ihres Mutes zu dieser Homepage erfahren zu haben, was es wirklich heisst, die Hoffnung nie aufzugeben. Ihre Frau wird mir ein Vorbild sein, nicht aufzugeben, und bis zum letzten Atemzug selbst über mich zu bestimmen.

    Ab jetzt werde ich sicher sehr oft an Sie und Ihre Frau denken, denn auch ich liebe die Musik von RUNRIG und höre sie oft. Auch mein Lieblingstitel ist LOCH LOMOND, und so Gott will, werde ich im nächsten Jahr wieder ein Konzert besuchen können und dabei ganz fest an sie alle denken!

    Ich verneige mich in grosser Achtung
    Margret

    Antworten
  55. Lieber Carsten, Eure/Claudia`s Geschichte hat mich zutiefst berührt. Ich frage mich oft, was „Liebe“ ist und ich bin mir ziemlich sicher, dass es für jeden was anderes ist. Aber wenn ich Eure Geschichte lese, dann wird auch für mich deutlich und klar, was Liebe ist. Nämlich was wunderschönes, tief trauriges, spassiges, schwieriges, liebevolles, all umfassendes …. Ich wünsche mir, dass jeder ein bisschen mehr von diesem Glück erfahren darf. Für Eure Stärke, die auch schwache Momente aushalten kann, habt ihr meine größte Achtung/Respekt (oder wie immer man das versuchen möchte in Worte auszudrücken) Ich wünsche Dir und Deinen Kindern und Familie, dass ihr immer weiter auf Eurem Weg bleibt und dass Euer Stern immer bei Euch ist.

    Alles Liebe, Nicole

    Antworten
  56. Danke für diese Beschreibung und Erinnerung. Es sind nämlich diese Heldentaten, die nur im Verborgenen stattfinden. Fern jeder Schlagzeilen und doch so unendlich tapfer!

    Wir durchlebten und durchlitten vor sieben Jahren diese Krankheit, auch mein Mann starb mit 42 Jahren an ihr. Wir taten das für uns ganz allein, es wusste keiner, wie es um ihn stand außer mir. Bis heute habe ich über die letzten Monate nicht gesprochen, wir schirmten uns ab; ich bewundere Ihren Mut und Ihre Kraft, stellvertretend für viele andere, dieses Erleben in Worte zu fassen.

    Es ist wieder nah geworden, die schrecklichen letzten Tage, aber auch die Liebe, die damit einher ging. Seien Sie gewiss, der Stern wird immer da sein. Weil eine Liebe eben nicht mit dem Körper stirbt. Sie bleibt mit den Kindern und Ihnen, auch wenn Sie sich dem Leben wieder voll zuwenden, sie bleibt als eine Kraft für alles Schwere aber auch als Ursprung für viele Freude.

    Sofie
    ….Bergisch Gladbach habe ich in diesem März erstmalig durch die Deuschen Karatemeisterschaften kennengelernt….

    Antworten
  57. Ruth Althof

    19/11/2007 @ 18:47

    Hallo Herr Nichte, auch ich habe ihr Tagebuch was sie von ihrer Frau gemacht haben hier im Internet gelesen. Haben sie das nötig, damit zu hausieren zu gehen und das ins Internet zu stellen? Für mich ist Trauer um einen geliebten Menschen eine persönliche Angelegenheit und nicht etwas was ich ins Internet stellen muss. Ich glaube ihre Frau hätte das auch nicht gewollt. Trotz allen wünsche ich ihnen eine Zeit wo sie sich erholen von allem und grüße sie – Ruth Althof

    Antworten
    • Hallo Frau Althof. Vielen Dank für ihre Kritik. Aber meinen sie nicht auch, das die Form der Trauer ein ganz individueller Prozess ist? Ich respektiere ihre Art der Trauer, und ihre Meinung zu meiner Art. Aber woher wissen sie was meine Frau gewollt hat und was nicht? Ich kann ihnen sagen was meine Frau wollte: Sie wollte leben, und ihre Kinder aufwachsen sehen. Sie wollte bei mir bleiben, und ich bei ihr. Was sie nicht wollte kann ich ihnen auch sagen: Sie wollte nicht sterben.

      Antworten
      • Ruth Althof

        20/11/2007 @ 11:16

        Hallo Herr Nichte, Natürlich wollte ihre Frau leben und bei ihrer Familie sein. Um das gehts ja nun nicht. Sondern um ihre Trauerveröffentlichung im Internet. Was mich auch gestört hat dass Sie den Sarg ihrer Frau noch bemalt haben sogar mit ihren Kindern. Also wo gibts denn sowas. Mich wundert dass sie nicht noch ein Foto ihrer toten Frau im Sarg gemacht haben und da noch ins Internet gestellt haben.Aber lassen wir das. jeder ist eben verschieden in seiner Trauer da haben sie recht, und recht haben sie wohl auch dass keiner von uns freiwillig sterben möchte. Ich wünsche Ihnen alles Gute, dass Sie zurück ins leben finden mögen und grüße Sie aus Waldbröl – Ruth Althof

        Antworten
        • Lieber Carsten, liebe Frau Althof!

          ersteinmal denke ich, ist es wirklich ein individueller Prozess, wie Trauernde trauern!
          Zweitens: Was in aller Welt, ist schlimm daran, wenn man den Sarg seiner toten Frau und der Mutter der trauernden Kinder bemalt? Ich persönlich finde es sogar eine schöne Idee! Somit können auch vor allem die Kinder realisieren: Der Körper meiner Mama ist da drin und ich werde sie niemals mehr so wiedersehen!

          ICH finde das in keinster Weise verwerflich!!! Eher im Gegenteil! Und selbst wenn Herr Nichte ein Bild seiner toten Frau auf seine Homepage gestellt hätte – wen das stört, der braucht sich nicht drüber aufregen – sondern der hätte die Seite gar nicht ansehen dürfen!!!

          Ich denke, dass Sie, lieber Carsten, der Einzige sind, der Ihre Trauer wirklich verstehen kann!

          Ich zeige den größtmöglichen Respekt vor Ihnen, weil Sie so offensiv mit Ihrer Trauer und Ihren Gefühlen umgehen!

          Ich wünschte, mein Mann hätte das damals mit dem Tod seiner ersten Frau auch gemacht!

          Liebe ehrliche Grüße

          Heike

          Antworten
  58. Lieber Herr Nichte, mein tief empfundenes Beileid zum Tod Ihrer Frau. Der Weg den Sie bei Ihrer Trauerarbeit eingeschlagen haben beeindruckt und berührt mich sehr.

    Alles Gute für Sie und Ihre Kinder.

    Antworten
  59. Lieber Carsten! Wir haben schon Kontakt gehabt und ich kann nur noch einmal betonen, wie wunderbar schmerzlich Deine Worte sind. Es gibt für mich nur einen Begriff, und der heißt LIEBE. Du hast einen wunderbaren Menschen verloren, hergeben müssen. Es tut mir unendlich in meinem Herzen weh! Alles Liebe, Leena

    Antworten
  60. Hallo Carsten, mir fehlen immer noch die richtigen Worte, sofern es solche gibt. Ich finde super toll, was Du für Claudia hier auf die Beine gestellt hast!! Ich bewundere Deine Kraft, denn das ist ja heute nicht mehr selbstverständlich. Ich wünsche Euch alles Liebe für Eure Zukunft, Ela

    Antworten
  61. Hallo Carsten, wir kennen und zwar nicht, habe aber alles das gelesen was Du für deine Frau gemacht hast. Ich finde es wunderbar und sehr bemerkenswert, lass dich nicht davon abbringen deine Trauer so zu verarbeiten. Kennen wir nicht alle eine Frau Althoff? Zu dieser Dame möchte ich nur sagen: Keiner wird gezwungen im Internet oder auch sonst wo was zu lesen, aber ein wenig mehr Toleranz, wenn schon keine Akzeptanz, das wäre schon schön, denn jeder Mensch ist sein eigener und hat seine eigene Art der Trauer. Bei solchen Einträgen fällt mir immer wieder ein: Denn sie wissen nicht was sie tun. Also Carsten, dir und den Kindern alle Gute .. wir sehen uns irgendwo irgendwie irdenwann. Moni

    Antworten
  62. Lieber Herr Nichte,

    ich weiß, daß es „gut tut“ sich den Kummer von der Seele zu schreiben -und in welcher Form das geschieht? Das zu entscheiden sollte allein Ihnen überlassen werden. Ich möchte Ihnen meinen Respekt ausdrücken zu dem Mut und der Offenheit, mit der Sie Ihre Geschichte erzählen. Auch ich habe dies Form der „Trauerverarbeitung“ für mich gewählt gehabt, allerdings weit aus weniger ausführlich. Wenn Sie irgendwann die Kraft haben – und sehen möchten, wie wir mit unserer Trauer umgegangen sind dann würde ich mich freuen, wenn Sie „vorbeischauen“. Ich wünschen Ihnen viel Kraft und Mut für Ihr Leben, Ihre Kinder und alle Angehörigen, die diesn Weg nun ohne Ihre Frau weitergehen müssen.

    Liebe Grüße
    B. Hubert

    Antworten
  63. Lieber Herr Nichte, ich finde es wichtig, das geliebte Menschen nach einem Tod weiterhin beachtet werden und nicht in Vergessenheit geraten. Ich finde die Form, wie man trauert, ist jedem selbst überlassen. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben vom Tod konfrontiert worden und kann nur sagen – es verändert! Ich habe es nach langer Überlegung auch online getan und finde, das dies eine gute Trauerbewältigung ist. Wie sensibel du die Worte für die Trauer gefunden hast, finde ich außergewöhnlich schön und liebevoll. Ich wünsche Dir und Deinen Kindern für die Zukunft alles Liebe und Gute! Liebe Grüße, Steffi
    26.06.2008, 15:49 Uhr

    Antworten
  64. Hallo Herr Nichte,

    was schöneres kann man für einen geliebten Menschen nicht machen. Auch ich habe meine Frau am 26.11.2007 nach 40 glücklichen Ehejahren verloren, auch ich habe 7 Monate jeden Tag im Krankenhaus verbracht und konnte nicht helfen. Das Leben beginnt sich zu ändern, es geht weiter nur etwas anders, aber die Leere bleibt.

    Liebe Grüße aus Bremen

    Peter64

    Antworten
  65. Hallo Hr. Nichte, Ich bewundere Ihren Mut und Ihre positive Einstellung. Ich habe in meinem Umfeld in den letzten Jahren auch junge Frauen an Krebs sterben sehen, und sehe weiterhin Menschen leiden. Um so dankbarer bin ich für das Geschenk Gesundheit. Normalerweise mache ich um Informationen wie diese immer einen Bogen und versuche die damit verbundene emotionale Belastung zu meiden. Aber Ihre Seite zeigt das man den Lebensmut weiter aufrecht halten kann. Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern ein schönes Leben.

    lg Hermann

    Antworten
  66. Bin tief bewegt… Lieber Carsten, möchte Dir heute mal schreiben, nachdem ich Eure Geschichte, die Du so „hautnah“ verarbeitest, mitverfolge…

    …Ich bin zutiefst ergriffen und sprachlos über alle Deine Beiträge, Dein Tagebuch, die Fotos, Videos, Gedichte und Deine/ Eure ausführliche und liebevoll geführte Homepage. Das Wichtigste, was ich loswerden möchte, ist: Ich könnte mir nichts Schöneres, Bleibenderes, Lohnenswerteres vorstellen, als für die „Menschen nach mir“, vor allem, für meinen Partner, SO ! über den Tod hinaus präsent, in der Erinnerung überaus liebevoll und bleibend, betrauert zu werden! Was für eine Frau, die da gehen musste- viel zu früh! Was für ein Mann, der SO trauern kann und das auch tut! Ich gebe zu; ich bin auch sehr traurig, wenn ich all das lese von Euch, und das, obwohl Du mitten in der Trauer steckst, aber: Ihr habt etwas miteinander/ füreinander erlebt und geteilt, was es auf dieser Erde wohl nur noch sehr selten gibt: Ein Stück Paradies, Liebe, wie sie nur noch selten zu finden ist. Ich merke, dass ich auch ein klitzekleinbisschen Neid empfinde, von einem Menschen, von DEM EINEN Menschen an meiner Seite, SO betrauert und vermisst zu werden. DAS hätte ich mir gewünscht für mich, wenn ich mal gehen muss… …warum mich Eure Geschichte so unendlich anspricht; ich glaube „eigentlich?“ nicht mehr „an die (DIE???) Liebe“, aber, mir gehen die Argumente aus, wenn ich Deine Zeilen lese….

    Antworten
  67. Lieber Carsten, Ihnen und Ihren beiden Jungs gehört mein tiefstes Mitgefühl. Ihr Tagebuch ist so hautnah geschrieben, man liest Ihre tiefe Liebe zu Ihrer Claudia heraus. Ich glaube Ihre Claudia ist sehr stolz auf Sie und Ihre Kinder. Ich betone ist! denn was nach unserem Leben kommt, weiß ja keiner. Liebe Grüße Karin

    Antworten
  68. Ich bin durch zufall auf diese Seite gestoßen, und Ihre Worte haben mich sehr berührt.Meine Mutter starb an Darmkrebs und hinterlies zwei Töchter und ihren Ehemann.Ich möchte mein tiefstes Mitgefühl aussprechen.

    Liebe Grüße Lena

    Antworten
  69. lieber Carsten, mich hat das tagebuch sehr berührt. mein Vater starb am 12. märz 2007 am non-hodgekin-lymphom nach fast 3 jähriger krankheit und nach einem ebensolangen leidensweg. auf seinen wunsch zu hause, in seinem bett. ich habe davon auch sehr sehr viel mitbekommne, manchmal wünschte ich, es wäre nicht soviel gewesen. manchmal denke ich, ich habe alles verpasst.

    ich bewunderes es sehr wie deine kinder auf den nahenden tod ihrer mutter vorbereitet wurden, wie ihr den sarg bemalt habt. hätte mir für uns vielleicht auch so etwas gewünscht. bei uns ist die trauerarbeit irgendwie komplett verloren gegeangen- es war doch soviel anderes da. miene schwester (damals 10)blendet bis heute alles komplett aus. sie hat meinen vater ca eine woche vorher nicht mehr gesehen, wollte nicht zur beerdigung, mit niemeandem sprechen. sie spricht heute immer noch nicht darüber. als ob sie papa einfach so gelöscht hätte. auch ich habe schwierigkeiten damit darüber zu sprechen. papa wollte nicht, dass irgendjemand weiß, wie krank er wirklich ist, somit war sein tod eine große überraschung quasi. für meine mutter und für uns kinder echt scheiße. darfst keinem was sagen…pssst.. bloß nich. garnicht so einfach, vorprogrammierte verdrängung. war das egoistisch? |¬ ich weiß es nicht. ich kann mich manchmal nicht über meine gefühle äußern, merke nur, dass ich ganz langsam aus einer starre erwache. selbstschutz?

    ich wünsche dir und deinen kindern weiter viel kraft und dass ihr nicht vergesst wie wir. manchmal möchte ich die zeit zurückdrehen. ach ja: „mein beleid“ ist das dümmste was ich überhaupt kenne. warum gibt es solche floskeln nur? manchmal zählt eine umarmung doch soviel mehr als so leere worte

    Antworten
  70. Ich bin sehr berührt und zutiefst beschämt, weil jemand soviel besser mit seinem Leben umzugehen weiß, auch mit oder gerade trotz seines Schicksalschlages!

    Ich versuche für mich daraus die richtigen Lehren zu ziehen.
    Viele liebe Grüße, Sascha M.

    Antworten
  71. Hallo Carsten :)

    Wir kennen uns nicht, dennoch verbindet uns etwas: ein von uns geliebter Mensch ist an Krebs gestorben. Ich habe annähernd das selbe erlebt wie sie. Sogar das Schreiben der Geburtstagskarte stimmt überein (nur das ich sie nicht für mich schrieben lasse wollte, sondern für meinen jüngeren Bruder). Und auch ich habe mich danach schlecht gefühlt und hatte den Eindruck das ich ihn mit dieser Bitte quälen würde. Ich habe genau wie sie meine Tränen am Krankenbett nicht mehr zurückhalten können. Habe wie sie den schwachen Körper gehalten und habe wie sie sein Essen schuldbewußt zu mir genommen.

    Aber uns unterscheidet auch etwas: Ich musste es zweimal durchmachen. Und ich würde meinen das das erste mal noch schlimmer war, da ich ihn zu Hause gepflegt habe. Windeln wechseln, mit „Astronautennahrung“ füttern, den Rollstuhl schieben (als Frau kostet es bergauf einige Mühe), die Nächte sich um die Ohren schlagen, sich hilflos fühlen, weil man nicht mehr als da sein und sein bestes tun kann. Daher war meine oberste Priorität immer: dasein, egal wieviel Angst, Ekel, Anstrengung, und vieles mehr es zu überwinden gilt. Denn wollte auf gar keinen Fall, das er alleine mit seinen Schmerzen und Ängsten ist. Seinem Tode nah war ich da, denn im Angesichts des Todes sollte er etwas Vertrautes, Beruhigendes und Geborgenheitschenkendes in der Nähe haben: Mich.

    Sie haben ihrer Frau eines der größten Geschenke gemacht, die ein Mensch nur geben kann. Sie waren bei ihr, haben Ihr Eheversprechen nicht gebrochen und ihr so ihre unendlich tiefe Liebe gezeigt. Viele andere Menschen haben schon ihre Partner in weit weniger schwierigen Situationen im Stich gelassen. Sie nicht. Nicht nur Ihre Frau hatte ein starkes Herz und eine Kämpfernatur. Sie auch! Ich danke ihnen, dass sie Ihr Werk veröffentlicht haben. So habe ich für mich erkennen können, dass es nicht an mir lag wie ich mich damals (z. B. schuldig wegen der Geburtstagskarte) fühlte, sondern das es normal war. Ich verbeuge mich vor ihnen (da ich auch Kampfkunst betreibe, habe ich mir das in den letzten Jahren angewöhnt, dies bei tiefer Achtung zu tun). Doumo arigatou gozaimasu.

    Die folgenden 3 Werke sollen Ihnen meine aufrichtige Anteilnahme zeigen und (da sie hier zu lesen sein werden) auch hoffentlich anderen Trost spenden können.

    Jedes Jahr, um die gleiche Zeit,
    stirbt mein Herz deinen Tod.
    Wenn der Kalender den Sommer anzeigt,
    falle ich mitten in den Winter.
    Wenn die Natur bunt anlegt,
    sehe ich grau.
    Wenn die Sonne sich auf den Gesichtern spiegelt,
    ist sie für mich in Trauer.
    Jedes Jahr, um die gleiche Zeit,
    sterbe ich deinen Tod.
    Um danach das Atmen neu zu lernen. (Renate Salzbrenner)

    Steh nicht weinend an meinem Grab,
    ich liege nicht dort, im tiefen Schlaf.
    Ich bin der Wind über tosender See,
    ich bin der Schimmer auf frischem Schnee,
    ich bin das Sonnenlicht auf reifem Feld,
    ich bin der Regen der vom Himmel fällt.
    Weine nicht an meinem Grab,
    den ich bin nicht dort.
    Ich bin nicht tot, ich bin nicht fort. (mir unbekannter Autor)

    Wenn wir euch auch die Ruhe gönnen, ist voll Trauer unser Herz.
    Euch leiden zusehen und nicht helfen zu können, das war unser Schmerz. (unbekannt Autor)

    (Zusatz: das Werk ist für diese Seite von mir leicht abgewandelt worden)

    Antworten
  72. Lieber Carsten, ich bin über youtube auf diese Seite gestossen und habe mir das Tagebuch Wort für Wort aufmerksam durchgelesen. Ich habe jede Zeile mich mehr und mehr in die Lage versetzt, wie man sich fühlt, wenn man einen geliebten Menschen loslassen muss. Ich selber habe schon mehrere Menschen in meinem Leben gehen lassen müssen. Doch hatte ich nie den Mut, diese kurz vor ihrem Ableben noch einmal in die Augen zu sehen. Ich hatte immer Angst. Ich bewundere dich, wie du es geschafft hast, denn das Leiden des Geliebten mitanzusehen ist sehr schwer. Mir sind dicke Tränen die Wangen runtergelaufen, als das Ende kam, der letzte Tag. Obwohl mir doch von Anfang an klar war, dass das keine Happy End Geschichte ist. Ich habe mitgefiebert und gehofft, es möge doch anders ausgehen. Auch die Fotos habe ich mir angesehen und auch wenn ich deine Frau nicht kannte, man sieht auf den Fotos in ihre Augen und merkt, dass es ein ganz besonderer Mensch war. Gott holt immer die liebsten Engel zu sich. Ich glaube nicht mehr an Gott. Ich bin Buddhistin und mir auch vollkommen bewusst darüber, dass der Tod zum Leben gehört. Doch deine Geschichte hat mich trotz alledem oder vielleicht genau deswegen so gerührt, dass ich dir jetzt einfach schreibe. Ich wollte dir mitteilen, dass ich dir Kraft mit diesen Zeilen schicken mitschicken möchte, die dir helfen soll die restlichen Jahre deines Lebens zu überstehen und auch eure Söhne mögen immer nur gutes erfahren.

    Meine aufrichtige Anteilnahme gilt besonders der Familie und der Freunde.

    Antworten
  73. Bernd v. L.

    13/12/2010 @ 14:15

    Lieber Carsten, zufällig bin ich über die Seiten unseres alten Vereins Kiän Sü auf Dich und damit auf Deinen u. Deiner Kinder Schicksalsschlag gestoßen. Das Ganze liegt nun schon 3 Jahre zurück, aber für ein paar Zeilen ist es wohl nicht zu spät. Es macht mich sehr betroffen und meine Gedanken sind bei Dir und Deinen Jungs. Ich hoffe, daß Du mit den Kindern wieder auf einen fröhlichen Lebensweg gefunden hast. Du warst immer ein offener und freundlicher Kerl, bewahre Dir das und zeig den Kindern, wie Du das Leben annimmst – das kann nämlich keine Schule und kein Kindergarten leisten. Ich bin nur sehr selten in Berg.Gladbach, aber wer weiß, vielleicht laufen wir uns mal über den Weg; das wär schön. Alles Gute für Euch. Dein alter Vereinskamerad, Bernd

    Antworten
  74. Hallo Herr Nichte… ich bin so dabei, bei Ihrer Trauer. Ich habe im vergangenen November meinen Mann verloren, mit nur 44 Jahren. er starb ganz plötzlich, an einem Herzinfarkt. Ich habe um ihn gekämpft und doch verloren… Dennoch frage ich nicht mehr nach dem WARUM denn da bekomme ich keine Antworten, sondern frage: WOZU war es gut…ich komme dann zu folgenden Überlegungen:

    Ich hatte 23 Jahre den tollsten Mann an meiner Seite, die Kinder den besten Vater der Welt, seine Freunde einen super Freund…und wir wurden so getrennt, wie wir uns es vor 21 Jahren schworen…bis der Tod uns scheidet…

    Ich wünsche Ihnen Kraft und alles Liebe…

    Antworten
  75. Unglaublich traurig… finde deinen respektvollen Umgang und die Widmung klasse!

    Du schaffst das und bist klasse!

    Antworten
  76. Hallo Hr. Nichte und Familie…mein tiefstes Mitgefühl gilt Ihnen und den Kindern, wünschte sie haben die Trauer ein wenig verarbeitet und möge euch in Zununft nur gutes, schönes und viel Freude begegnen. ich wünsche euch herzlichst viel Kraft und alles alles Liebe

    Antworten
  77. Hallo lieber Carsten,

    wie geht es Ihnen und Ihren Kindern heute? Ich habe das Tagebuch noch nicht gelesen, sondern nur erst einmal die Zeilen auf Ihrer Website. Habe mir die Bilder angeschaut von Claudia. Ich habe keine Worte dabei, was mich bewegt. Ihre Claudia und Sie haben meine allergrößte Hochachtung und ich spüre in der Art Ihres Berichtes die Zuneigung für Claudia, für das Leben mit ihr und für das Geschenk der Kinder. Von ganzem aufrichtigem Herzen hoffe und wünsche ich Ihnen und den Kidis, dass es Sonne gibt in Ihrem Leben, auch wenn Claudia nicht mehr hier direkt bei Ihnen ist.

    Bitte verstehen Sie es nicht falsch. Doch ich bin froh, dass es Menschen wie Sie / sie gibt. Das es diese tiefe Innigkeit gibt. Und ich bin traurig, dass so ein liebevolle zartes riesiges Leben nicht länger beisammen sein durfte.

    In aufrichtiger Achtung, Anteilnahme und Wünschen für trotzdem lebenswertes Leben
    für Sie und die Kinder
    Heidrun Kastaun

    Antworten
  78. Lieber Carsten

    Ich bin Anfang April 2012 auf diese liebevoll gestaltete Erinnerungsseite gestossen und habe mir schon damals das Tagebuch von Dir komplett durchgelesen. Deine/Eure Geschichte ist mir seither nicht mehr aus dem Kopf verschwunden. Gestern habe ich das Tagebuch erneut durchgelesen und mich durch alle Fotos von Claudia, Dir und den Kindern durchgeklickt.

    Ich bin erst 24 Jahre jung, habe schon jahrelang nicht mehr geweint, aber gestern Abend hatte ich das erste mal wieder Tränen in den Augen. Nicht vor Trauer oder Mitleid, sondern vor Rührung. Ich war und bin zutiefst gerührt, wie sehr Du Deine Claudia geliebt und verehrt hast, bis zum letzten Atemzug. Ich bewundere und verneige mich tief vor der Stärke, Kraft und positiven Einstellung, die Du und Claudia gezeigt hatten und immer noch zeigen. Ich war noch nie so gerührt ob einer Geschichte wie sie Euer Leben schrieb.

    Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du diese wunderbare Erinnerung an Deine geliebte Frau öffentlich gemacht hast und Menschen wie mir eine Türe in die unendlich grosse Liebe geöffnet hast. Ich habe diese grenzenlose Liebe regelrecht fühlen können.

    Alles erdenklich Liebe und Gute wünsche ich Dir und Deinen Kindern.

    Beste Grüsse aus Luzern (Schweiz)

    Antworten
  79. Heidrun Kastaun

    29/11/2014 @ 23:54

    Lieber Carsten,

    es ist fast 2 Jahre her, als ich Ihnen in diesem Raum geschrieben habe. Und heute möchte ich es wieder tun. Wenn auch nur kurz und um Ihnen einfach zu sagen – Sie und Claudia sind nicht vergessen. Ich hoffe und wünsche es Ihnen, das es Ihnen und den Kidis gut geht. Seien Sie von ganzem Herzen gegrüßt.

    Heidrun

    Antworten
  80. Lieber Herr Carsten

    Ich bin über das oly-forum auf Ihre eindrucksvolle Website gestossen. Berührt haben mich Ihre Einträge zum Jahrestag. Dafür zolle ich Ihnen und Ihrer verstorbenen Frau allerhöchste Hochachtung!

    Herzlich

    M.Binkert

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


CAPTCHA

*

:-D 
:thumb: 
:-) 
:-/ 
:-| 
:-( 
:suspect: 
:o 
8O 
;-) 
mehr...