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Natha­lie & Damir haben heu­te gehei­ra­tet. Es gab schat­ten­los son­ni­ge Tem­pe­ra­tu­ren, ein Stan­des­amt in Düs­sel­dorf mit Bau­stel­le, und eine tol­le Fei­er im Hotel Gut Höh­ne in Mett­mann. Hat Spaß gemacht euch zu beglei­ten. Dan­ke! :-D


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Nachtschwärmer

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Was macht man als ava­li­ble-light Foto­graf in der Nacht? :-) Okay, das war jetzt ne rhe­to­ri­sche Fra­ge. Es ist aller­dings Foto­gra­fie im Grenz­be­reich, und die Ergeb­nis­se ent­spre­chen nicht dem was Hoch­glanz­port­fo­li­os nor­mal bie­ten — jeden­falls bei mir nicht. Für mich bedeu­tet das Licht­quel­len in der Nacht nut­zen, har­te Kon­tras­te, die ISO Emp­find­lich­keit über den akzep­ta­blen Arbeits­be­reich hin­aus bis zum Anschlag auf­zu­dre­hen — Rau­schen als Bild­be­stand­teil zu akzep­tie­ren — oder sogar als bewusst Stim­mungs- und Aus­drucks­mit­tel zu nut­zen, und den Bild­sta­bi­li­sa­tor zu akti­vie­ren. Es könn­te auch bedeu­ten ein Sta­tiv zu benut­zen aber es ist mir zu sta­tisch und zu fum­me­lig damit mei­nen Blick­win­kel zu fin­den. Ich wür­de jeden Augen­blick ver­pas­sen… ich lie­be es nun mal beweg­lich zu sein. Es könn­te auch bedeu­ten einen Blitz zu benut­zen, aber blit­zen stört mir die Stim­mung zu sehr. Was mir bleibt ist eine ruhi­ge Hand zu haben und vor dem Aus­lö­sen den Atem anzu­hal­ten, und mit einem Men­schen zu foto­gra­fie­ren der die hohe Kunst beherrscht zur Salz­säu­le zu erstar­ren :-)

Eigent­lich sind wir spon­tan los­ge­zo­gen um in der Bon­ner Alt­stadt die Kirsch­baum­blü­te zu bewun­dern und zu foto­gra­fie­ren. Als wir ein­tra­fen war die blaue Stun­de lei­der schon vor­bei — alles ober­halb der Stra­ßen­la­ter­nen lag im dunk­len, und die Blü­ten waren sowie­so noch nicht voll­stän­dig geöff­net — das dau­ert wohl noch ein paar Tage. Also haben wir impro­vi­siert, ein paar Street­fo­tos gemacht und uns dann auch alte Stumm­film Gru­sel­klas­si­ker mit ihrer thea­tra­li­schen Mimik und über­zo­ge­nen Ges­tik zum Vor­bild genom­men. :-) War auf jeden Fall ein lus­ti­ger Abend. Dan­ke lie­be Anja das du mich so spon­tan beglei­tet hast.

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Der Früh­ling ist ja nun laut Kalen­der ganz offi­zi­ell da, und damit auch die Erwar­tung nach kusch­li­gen Tem­pe­ra­tu­ren, sanf­ter Früh­lings­son­ne, und bun­ter Blü­ten­pracht. Das wäre jetzt schön.

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Irgend­wie schaut die Rea­li­tät aber anders aus: Die Natur hüllt sich in ver­schie­de­ne herbst­li­che Braun­tö­ne, Laub­bäu­me zei­gen ihre kah­len Äste her, die Tem­pe­ra­tu­ren lie­gen bei 7 Grad, die vom Wind auf gefühl­te Minus­gra­de run­ter­ge­kühlt wer­den. Irgend­wie hängt die Natur gera­de zwi­schen Win­ter und Früh­ling fest — Zwi­schen­zeit.

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Wenigs­ten hat­te sich im Lau­fe des Tages erwar­tungs­ge­mäß eine geschlos­se­ne Wol­ken­de­cke vor die Son­ne gescho­ben, was — abge­se­hen von obi­gen Wunsch­vor­stel­lun­gen — per­fek­te Vor­aus­set­zun­gen zum Foto­gra­fie­ren schafft. Da es nie­mals einen Grund gibt nicht zu foto­gra­fie­ren, hab ich mich vor­hin also auf den Weg nach Wup­per­tal zu einer klei­nen Foto­ses­si­on mit Gina gemacht, und das sind ein paar Ergeb­nis­se. Dan­ke für den kurz­wei­li­gen Nach­mit­tag!

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Was macht ein Foto­graf wenn er Migrä­ne und Lan­ge­wei­le hat? Nun, er ver­sucht sich in Selbst­por­traits oder bes­ser gesagt in expe­ri­men­tel­len Selbst­ver­su­chen, was ganz schön kniff­lig ist ohne Fern­aus­lö­ser. Als Mot­to des Tages ergab sich der Spruch „Hut tut gut“, und tat­säch­lich sind die Kopf­schmer­zen im Ver­lauf der Sit­zung abge­klun­gen.

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Tja, und wie bei allem im Leben gibt es auch zu die­sem Hut eine Geschich­te…
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Big Air Package

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Heu­te war ich spon­tan mit ein paar Freun­den im Gaso­me­ter in Ober­hau­sen und hab mir Christo´s Big Air Packa­ge ange­schaut. Auf dem Park­platz waren ja noch recht mode­ra­te Tem­pe­ra­tu­ren von drei Grad über Null, aber um den Gaso­me­ter feg­te eine stei­fe Bri­se von nord­deut­schen Aus­ma­ßen, und oh Wun­der — im Gaso­me­ter herrsch­ten Kühl­schrank­tem­pe­ra­tu­ren. Oben auf dem Gaso­me­ter kann man sich aber noch­mal ordent­lich zusätz­lich run­ter küh­len, dann kommt es einem drin­nen nicht mehr so kalt vor.

:-)

Um die­se gewal­ti­ge Dimen­si­on von 90 Metern Höhe und 50 Metern im Durch­mes­ser foto­gra­fisch zu erfas­sen ist ein Weit­win­kel­ob­jek­tiv von Vor­teil — ich habs mal mit dem Fishe­ye pro­biert. Die Instal­la­ti­on lädt auf jeden Fall zum noch­ma­li­gen und noch­ma­li­gen Besuch ein, die foto­gra­fi­sche Her­aus­for­de­rung liegt gera­de in der gigan­ti­schen Schlicht­heit.