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Die Fußball-WM in Süd­afrika läuft in vol­len Tou­ren. Es ist wie immer ein gro­ßes Fuß­ball­fest, aber irgend etwas ist die­ses Jahr anders. Ein all­ge­gen­wär­ti­ges Sum­men wie im Bie­nen­stock: Vuvu­zelas. Diese Instru­mente aus Plas­tik ent­stam­men nicht etwa der tra­di­tio­nel­len, afri­ka­ni­schen Kul­tur, son­dern sind ein in den 1990ern erfun­de­nes, und in China gefer­tig­tes Mas­sen­pro­dukt. Mitt­ler­weile wird die­ses ewig ner­vend, ein­tö­nige Dau­er­getröte, das sämt­lich Stim­mung nie­der­ringt, und jeden Dia­log erstickt, in Fern­se­hen und Radio durch auf­wän­dige tech­ni­sche Maß­nah­men so gut es geht unter­drückt. Das fol­gende Video-Fundstück passt des­halb ganz gut: http://www.youtube.com/watch?v=7B2LPxggvqY

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Im Labyrinth

Der Weg beginnt mit dem Los­las­sen.
Er mün­det in Gelas­sen­heit.
Gelas­sen­heit heißt Leben aus der Mitte.

Hast Du das Laby­rinth betre­ten, erkennst Du:
Die­sen Weg kann kei­ner für mich gehen.
Es ist mein Weg, meine Wahr­heit, meine Auf­gabe, mein Ziel.

Nach einer Weile weisst Du weder,
wie weit es noch ist, noch wie weit du schon gegan­gen bist.
Du beginnst dich auf den Weg zu kon­zen­trie­ren,
nicht mehr auf die Ent­fer­nung.
Im gehen lernst Du dei­ner Seele zuzuhören.

Das Leben ist ein bestän­di­ges Gehen im Laby­rinth.
Ankom­men und Auf­bre­chen.
Zur Mitte fin­den und sie wie­der ver­las­sen.
Sich wen­den müs­sen und immer weiterkommen.

Der direkte Weg auf ein Ziel wirkt oft ver­lo­ckend kurz und gerade.
Umwege erschei­nen dir als über­flüs­sig, und ver­geu­dete Zeit.
Doch alles, was wert­voll ist, ist weder ein­fach noch schnell zu errei­chen.
Jeder Feh­ler ist Teil des Weges und ein uner­läss­li­cher Lehrmeister.

Im häu­fi­gen Umkrei­sen der Mitte ist mehr Weis­heit zu fin­den
als im schnel­len ein­ma­li­gen Erfolg.
Wer zu schnell unter­wegs ist,
eilt oft an der Mitte vor­bei, ohne sie zu bemerken.

Was immer kommt — du kannst auf dei­nem Lebens­weg nicht ver­lo­ren gehen!
Du wirst die Mitte fin­den und am Ende wer­den sich
die ver­schlun­ge­nen Pfade dei­nes Lebens als sinn­volle Mus­ter enthüllen.

Auf dei­nem Weg erwar­ten dich meist große Kri­sen.
Die erste kommt, wenn der Zau­ber des Anfangs ver­flo­gen ist.
Die letzte kurz vor dem Ziel.
Beide stel­len die Frage: Willst du wirklich?

Das Laby­rinth stellt nicht die Frage:
Gehst du falsch oder rich­tig?
Das Laby­rinth stellt die Frage:
Gehst du?

Der Weg durch das Laby­rinth ist ein Weg der Liebe.

Aus “Laby­rin­the : Pil­ger­wege der Seele”, Uwe Wolff / Jür­gen Hohmut

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Letz­tens drehte sich bei einem Fami­li­en­tref­fen ein Gesprächs­thema um Kon­sum, und Kos­ten der Pro­dukte. Mein Ein­wand, das die Preise nicht die tat­säch­li­chen Kos­ten des Pro­duk­tes wider­spie­geln, wurde mit der Bemer­kung „Ist mir doch egal. Haupt­sa­che ich kann bil­lig kau­fen“ weggefegt. :-/ …so ne Ein­stel­lung geht mal gar nicht! Ich halte das für ziem­lich ego­is­tisch, denn irgendwo auf der Welt zahlt jemand den Preis dafür…

Der wahre Preis unse­rer Pro­dukte steht nicht auf dem Preis­schild der Ver­pa­ckung. Das in Lehr­bü­chern ste­hende ein­fa­che, lineare Model der Mate­ri­al­wirt­schaft von der Roh­stoff­ge­win­nung, über die Pro­duk­tion, den Ver­trieb, bis zum Kon­sum, und letzt­lich die Ent­sor­gung greift zu kurz, und ver­schweigt wich­tige Ein­fluss­fak­to­ren, und die wah­ren Pro­fi­teure. Es gibt aber ein span­nen­des, sehr erhel­len­des Video zum Thema…

Story of Stuff — Ger­man from UTOPIA AG on Vimeo.

Die ame­ri­ka­ni­sche Akti­vis­tin und Mode­ra­to­rin Annie Leo­nard hilft mit ihrem Video „The Story of Stuff“, den kom­plet­ten Kon­sum­kreis­lauf und die damit tat­säch­lich ver­bun­de­nen sozia­len und ökolo­gi­schen Fol­gen zu ver­ste­hen… http://www.utopia.de/magazin/the-story-of-stuff 

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