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Ausstellung Das Bildnis — „Restarbeiten“

Heu­te war es soweit, und die Aus­stel­lung hat pünkt­lich um 11:00 Uhr ihre Pfor­ten eröff­net. Das ist mei­ne ers­te gro­ße Aus­stel­lung, und ich bin froh, das ich nur eine Neben­rol­le spie­len darf. Ich hät­te im Vor­feld nicht gedacht wie viel Arbeit und Herz in einer sol­chen Ver­an­stal­tung steckt. Aber viel­leicht war das auch kei­ne nor­ma­le Aus­stel­lung, denn wir haben erst vor knapp 14 Tagen damit begon­nen die Räu­me voll­stän­dig zu ent­ker­nen und zu  reno­vie­ren, sowie eine Beleuch­tung ein­zu­bau­en, um so eine Werk­stät­te in Aus­stel­lungs­raum zu ver­wan­deln. Neben­bei muss­ten Pla­ka­te, und Ein­la­dungs­kar­ten ent­wor­fen und gedruckt und auf den Weg gebracht, sowie ein Rah­men­pro­gramm ent­wi­ckelt wer­den. Bis zuletzt wur­de gema­lert, Leis­ten auf­ge­hängt, Plas­ti­ken posi­tio­niert, Fotos aus­ge­sucht gedruckt und beschnit­ten, an Tex­ten und Geschich­ten gefeilt, und um das Gesamt­kon­zept gerun­gen. Die gan­ze letz­te Nacht hin­durch haben wir — beglei­tet durch klei­ne und gro­ße Kata­stro­phen — das Licht gesetzt, geräumt, genäht, geputzt  und letz­te Hand an 1000 Klei­nig­kei­ten gelegt. Knapp 12 Leu­te waren in ihrer Frei­zeit dar­an betei­ligt das alles auf die Bei­ne zu stel­len. Hat rie­sig Spaß gemacht :thumb: Hier gibt’s hau­fen­wei­se foto­gra­fi­sche Impres­sio­nen, und ganz unten noch einen wich­ti­gen Ter­min:


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Das Bildnis — Eine Ausstellung der Künstlerin Tanja Lehmann

Eröff­nung der Aus­stel­lung am Sonn­tag, den 4. Dezem­ber 2011 ab 11:00 Uhr im Christophorus­Haus am Alten­ber­ger Dom, mit fol­gen­dem Pro­gramm:

  • Eröff­nung der Aus­stel­lung durch Dr. Chris­ti­an Marcks — Vor­stands­mit­glied Ger­hard ­Marcks ­Haus, Bre­men
  • Vor­trag von Det­lef Sydow „Der Mensch und sein Abbild“ — Bio­lo­ge und Stu­di­en­di­rek­tor, Ber­gisch Glad­bach
  • Sprach­li­che Klän­ge von Kathin­ka Marcks — Erzäh­le­rin, Künst­ler­haus Tan­ja Leh­mann

Es gibt auch eini­ge Foto­gra­fi­en von mir zu sehen. :-) Aus­stel­lungs­dau­er: 4. Dezem­ber 2011 bis 8. Janu­ar 2012, täg­lich Don­ners­tags bis Sonn­tags von 14:00 bis 18:00 Uhr. Hei­lig­abend, Weih­nach­ten, Sil­ves­ter und Neu­jahr geschlos­sen. Kon­takt: Tan­ja Leh­mann, Vol­bach 21, 51429 Ber­gisch Glad­bach Tel.: (02204) 300 73 49, Mobil: (0178) 205 93 56

Ein­la­dung als PDF her­un­ter­la­den (24. Novem­ber 2011)  (Datei­grö­ße: 995,3 KB)

Zum Arti­kel über die Eröff­nung geht es hier.

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Carsten fotografiert, Teil 1: Warum?

Ein Freund sagt immer: „Wozu über­haupt foto­gra­fie­ren? Es ist doch bereits alles foto­gra­fiert“. Frei nach Karl Valen­tin könn­te der Satz auch lau­ten „Es ist zwar schon alles foto­gra­fiert, aber nicht von jedem“. Mein Freund ver­weist nicht ganz zu unrecht auf die vie­len Foto­por­ta­le, auf denen unglaub­lich tol­le und beein­dru­cken­de Foto­gra­fi­en gezeigt wer­den. Davor erscheint das eige­ne Kön­nen ganz klein, und irgend­wie kann ich nach­voll­zie­hen das es ent­mu­ti­gend ist. Als ich vor gut einem Jahr begann „ernst­haft“ zu foto­gra­fie­ren, brach­te mich die­se Fra­ge ganz schön zum Grü­beln, und ich bekam Zwei­fel ob es über­haupt Sinn macht sei­ne Zeit der Foto­gra­fie zu wid­men. Aber:

Jeder Weg beginnt mit dem ers­ten Schritt.

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Portraitfotos mit Iris

Seit ca. einem hal­ben Jahr ver­su­chen wir einen Ter­min für ein paar Fotos zu machen. Bei jedem Anlauf schwir­ren mir ande­re Bil­der und Ide­en durch den Kopf, die aber letzt­lich alle wie­der in der Schub­la­de lan­den weil wir ver­schie­ben müs­sen.

Und nun hat Iris end­lich Urlaub, und ich auch einen frei­en Platz in mei­nem Ter­min­ka­len­der, und das The­ma das im Raum steht ist, ihr Tat­too in Sze­ne zu set­zen… Außer­dem wer­den wir die Fotos — das haben wir vor ein paar Tagen an einem herbst­li­chen Regen­tag beschlos­sen — aus­schließ­lich in ihrer Woh­nung machen, und das obwohl aus­ge­rech­net heu­te die Son­ne scheint. Das war, wie soll es auch anders sein: Eine Her­aus­for­de­rung.

Wir haben so ziem­lich jedes Möbel gerückt, oder Deko bei­sei­te gescho­ben. Ich bin auf Stüh­le und Fens­ter­bän­ke geklet­tert, hab mir den Kopf an Kron­leuch­ter und Tür­rah­men gesto­ßen, und hät­te am liebs­ten die Spü­le aus­ge­baut, nur um noch 10 cm tie­fer run­ter gehen zu kön­nen. Ich hät­te nie gedacht, das wir in der nicht sehr aus­la­dend gro­ßen Woh­nung doch letzt­lich auf 5 Set­tings gekom­men sind. Nach etwa zwei Stun­den haben wir erst­mal Schluss gemacht. Es ist kniff­lig in einer möblier­ten Woh­nung geeig­ne­te Per­spek­ti­ven sowie Hin­ter- und Unter­grund Struk­tu­ren zu fin­den. Zu Hau­se sind mir noch ein paar Ide­en gekom­men :-) Dan­keeee, Iris. Boa was ham wir gelacht. Ich freu mich auf das nächs­te mal.

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Ges­tern Abend habe ich in Sankt Augus­tin ein Kon­zert mit FAMOUDOU KONATE foto­gra­fiert. Famou­dou Kona­te ist 71 Jah­re alt, kommt aus Guinea/Westafrika und ist Meis­ter der Djem­bé — einer west­afri­ka­ni­schen Trom­mel.

Der Kon­zert­saal war gut besucht, und die Atmo­sphä­re koch­te sehr bald über, was sich auch in den Tem­pe­ra­tu­ren nie­der­schlug…
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