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5 mal Shirin und das Foto Gen

Shirin hält sich auf entspannte Weise für ziemlich unfotogen, und vertritt die Meinung das nur lustige Fotos mit ihr etwas her machen. Da musste ich natürlich sofort widersprechen, fühlte mich geradezu herausgefordert sie zu widerlegen, denn jeder Mensch ist fotogen, mit einer Ausnahme… und die bin ich :-D Jedenfalls hab ich mir es wohl in den letzten Wochen intuitiv zur Aufgabe gemacht eine Fotografie von ihr zu erstellen die ihrem höchst kritischen Blick standhält, oder ihr sogar gefällt. Es ist selbstverständlich die Aufgabe und manchmal auch Herausforderung des Fotografen die entsprechenden Seiten eines Menschen zum Vorschein zu bringen, den einen unbewussten Moment zu erwischen, in dem alles stimmig ist. Aber es ist natürlich immer nur mein Blick. Ich bin gespannt ob sie sich darin wieder findet. :thumb:

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Maura

Maura ist ein extrem gutes Modell. Es ist fast nicht möglich von ihr schlechte Fotos zu machen, und diese entlocken jedem Menschen ein ooooooooch. Immer wenn ich Tanja besuche, muss ich auch Fotos von Maura machen. Ich war vom ersten Tag ihres Einzuges im neuen Heim dabei, als sie ihre ersten zaghaften aber neugierigen Schritte in der neuen Umgebung unternahm. Es ist schön zu sehen, wie sie mit jeder Woche ihren Radius erweitert, und immer sicherer und kecker wird. Sie ist eine kleine Persönlichkeit, und eigenwillig wie es Katzen nun mal sind.

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Christiane stand das erste mal SO vor der Kamera. Sie war immer sehr bewusst und kontrolliert sobald ich das Objektiv auf sie gerichtet hatte, und es ist ihr sichtlich schwer gefallen entspannt zu bleiben. Es ging uns beide an diesem Tag nicht besonders gut. Leider hatten wir auch nicht genug Zeit um uns wenigstens etwas locker zu fotografieren, da wir ja eigentlich nur „eben mal schnell“ vor der Haustüre ein paar Fotos für Flyer und Werbung machen wollten. Christiane wird nämlich demnächst in der Kampfkunstschule Refrath ChiKung Unterrichten.


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Carsten mal anders

Heute bin ich mal ausnahmsweise portraitiert worden. Dina Savi, eine befreundete Künstlerin hat mich kurzfristig dazu animiert in einem Malkursus als Modell zu sitzen, und ich hab mich wie immer überreden lassen, obwohl ich ja überhaupt keine Zeit für solche Dinge habe. Aber scheinbar habe ich die doch, denn heute hab ich mich total pünktlich um 16.15 für zwei Stunden auf den Stuhl gesetzt. Um mich herum wurde sogleich hinter Staffeleien mit viel kratzen und schaben die Kohle auf das Papier übertragen. Immer wieder wurde ich beäugt, und mit dem Ergebnis auf dem Papier verglichen… Am Ende kamen ganz unterschiedliche Ansichten von mir zum Vorschein. Das war mal eine ganz spannende Erfahrung. Es ist gar nicht mal so einfach über längere Zeit eine bestimmte Position einzuhalten – selbst wenn es eigentlich eine recht bequeme ist – und still zu sitzen, damit sich die Achsen nicht verändern. Es besteht sonst die Gefahr aus dem Rahmen zu fallen, was ich eigentlich ganz gerne mache, aber in diesem Fall wohl nicht erwünscht war. ;-) Es gab auch kreative Pausen, in denen ich mich bewegen durfte. :-D

(Bilder: Dina)

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Gestern Abend habe ich mich erstmalig ernsthaft mit Konzertfotografie beschäftigt. Auf Konzerten zu fotografieren ist – vor allem Nachts – mit ganz besonderen Herausforderungen verbunden. Es gibt keine konstante Lichtsituation, die Musiker stehen in der Regel nicht ruhig herum, und vorne an der Bühne ist es recht laut. Es gibt verschiedenste Herangehensweisen an das Thema. Für mich ist Blitzen Tabu, da es die ganze Atmosphäre zerstört, und ein Stativ kommt für mich an der Bühne auch nicht in Frage, da ich beweglich sein will. Lichtstarke Objektive sind also ein muss, und eine Kamera die im hohen ISO Bereich möglichst wenig rauscht – was meine Kamera allerdings leider macht. Einen auch bei Dämmerung ziemlich treffsicher funktionierenden schnellen Autofokus hat sie aber schon, und der eingebaute Bildstabilisator ist auch hilfreich. Mein lichtstärkstes Objektiv ist eine Festbrennweite, das an der Bühne nicht flexibel genug ist… ich habe es trotzdem probiert, und daneben noch das nicht ganz so Lichtstarke 50-200 eingesetzt. Ich benutze recht selten den Serienbild-Modus, aber in diesem Fall war er eine gute Wahl. Und letztlich hilft einfach nur Ohrenstöpsel rein, Blende maximal weit auf, und sehr sehr viele Fotos zu machen. Trotzdem bin ich mit den Ergebnissen nicht so recht zufrieden – und das, obwohl ich recht leicht zufrieden zu stellen bin :-/ . Da die entstandenen Fotos aber hauptsächlich im Web, und für kleinere Flyer eingesetzt werden, ist das Ergebnis tragbar :-) …und ich hab noch viel Verbesserungspotential für das nächste mal.


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