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Der Frühling ist ja nun laut Kalender ganz offiziell da, und damit auch die Erwartung nach kuschligen Temperaturen, sanfter Frühlingssonne, und bunter Blütenpracht. Das wäre jetzt schön.

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Irgendwie schaut die Realität aber anders aus: Die Natur hüllt sich in verschiedene herbstliche Brauntöne, Laubbäume zeigen ihre kahlen Äste her, die Temperaturen liegen bei 7 Grad, die vom Wind auf gefühlte Minusgrade runtergekühlt werden. Irgendwie hängt die Natur gerade zwischen Winter und Frühling fest – Zwischenzeit.

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Wenigsten hatte sich im Laufe des Tages erwartungsgemäß eine geschlossene Wolkendecke vor die Sonne geschoben, was – abgesehen von obigen Wunschvorstellungen – perfekte Voraussetzungen zum Fotografieren schafft. Da es niemals einen Grund gibt nicht zu fotografieren, hab ich mich vorhin also auf den Weg nach Wuppertal zu einer kleinen Fotosession mit Gina gemacht, und das sind ein paar Ergebnisse. Danke für den kurzweiligen Nachmittag!

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Was macht ein Fotograf wenn er Migräne und Langeweile hat? Nun, er versucht sich in Selbstportraits oder besser gesagt in experimentellen Selbstversuchen, was ganz schön knifflig ist ohne Fernauslöser. Als Motto des Tages ergab sich der Spruch „Hut tut gut„, und tatsächlich sind die Kopfschmerzen im Verlauf der Sitzung abgeklungen.

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Tja, und wie bei allem im Leben gibt es auch zu diesem Hut eine Geschichte…
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Big Air Package

Die Galerie enthält 4 Bilder

Heute war ich spontan mit ein paar Freunden im Gasometer in Oberhausen und hab mir Christo´s Big Air Package angeschaut. Auf dem Parkplatz waren ja noch recht moderate Temperaturen von drei Grad über Null, aber um den Gasometer fegte eine steife Brise von norddeutschen Ausmaßen, und oh Wunder – im Gasometer herrschten Kühlschranktemperaturen. Oben auf dem Gasometer kann man sich aber nochmal ordentlich zusätzlich runter kühlen, dann kommt es einem drinnen nicht mehr so kalt vor.

:-)

Um diese gewaltige Dimension von 90 Metern Höhe und 50 Metern im Durchmesser fotografisch zu erfassen ist ein Weitwinkelobjektiv von Vorteil – ich habs mal mit dem Fisheye probiert. Die Installation lädt auf jeden Fall zum nochmaligen und nochmaligen Besuch ein, die fotografische Herausforderung liegt gerade in der gigantischen Schlichtheit.

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Back to the roots: Rolleiflex

Normal schreibe ich ja gar nicht über Fototechnik und allem was damit zusammen hängt, aber heute mache ich mal eine Ausnahme. Es ist nämlich etwas ganz besonderes passiert. Ich habe seit dem 7. diesen Monats einen neuen Fotoapparat. Gut, das ist jetzt erstmal nix besonderes – Fotoapparate wechseln dauernd ihren Besitzer. Ich habe aber nicht irgendeinen Fotoapparat erstanden sondern eine Rolleiflex 3.5F Type 3 Mittelformatkamera, Baujahr so gegen Ende der 60er, mit einer 75mm F3.5 Xenotar Linse, und einer Heidosmat 75mm F2.8 Sucherlinse. Genannt wird diese Art Kamera „Twin Lens Reflex“ oder kurz TLR. Das Ding ist voll alt, voll ohne Garantie, voll analog, und voll mechanisch – somit braucht es keine Batterien. Ab heute ist das also alles voll meins :-) yummi

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Stellen sich nur die Fragen: Warum mach ich so etwas, wo doch heute alles so voll easy und digital und hochauflösend ist? Worauf habe ich beim Kauf geachtet, und wie war das mit dem ersten Film?

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walk my shoes

Diese schon etwas ältere Fotografie hab ich heute wieder aus meinem Archiv gezogen. Sie ist inspiriert von dem Gedanken das bekannte, eingefahrene Leben zu verlassen, und neue Wege zu beschreiten, Neuland zu betreten. Es handelt vom „loslassen“. Manchmal haut einen das Leben auch einfach so aus den Schuhen… ob man will, oder nicht… schön ist das wenn es mit Leichtigkeit und Freude verbunden ist, aber es passiert so oft das Schmerz, Schwere und Stille Einzug halten. Das sich damit alles ändert ist dann für viele Menschen nicht zu verstehen… es sei denn, sie sind auch in „diesen Schuhen“ gelaufen.
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