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Back to the roots: Rolleiflex

Nor­mal schrei­be ich ja gar nicht über Foto­tech­nik und allem was damit zusam­men hängt, aber heu­te mache ich mal eine Aus­nah­me. Es ist näm­lich etwas ganz beson­de­res pas­siert. Ich habe seit dem 7. die­sen Monats einen neu­en Foto­ap­pa­rat. Gut, das ist jetzt erst­mal nix beson­de­res — Foto­ap­pa­ra­te wech­seln dau­ernd ihren Besit­zer. Ich habe aber nicht irgend­ei­nen Foto­ap­pa­rat erstan­den son­dern eine Roll­eiflex 3.5F Type 3 Mit­tel­for­mat­ka­me­ra, Bau­jahr so gegen Ende der 60er, mit einer 75mm F3.5 Xeno­tar Lin­se, und einer Hei­d­os­mat 75mm F2.8 Sucherlin­se. Genannt wird die­se Art Kame­ra „Twin Lens Reflex“ oder kurz TLR. Das Ding ist voll alt, voll ohne Garan­tie, voll ana­log, und voll mecha­nisch — somit braucht es kei­ne Bat­te­ri­en. Ab heu­te ist das also alles voll meins :-) yum­mi

Rolleiflex

Stel­len sich nur die Fra­gen: War­um mach ich so etwas, wo doch heu­te alles so voll easy und digi­tal und hoch­auf­lö­send ist? Wor­auf habe ich beim Kauf geach­tet, und wie war das mit dem ers­ten Film?

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walk my shoes

Die­se schon etwas älte­re Foto­gra­fie hab ich heu­te wie­der aus mei­nem Archiv gezo­gen. Sie ist inspi­riert von dem Gedan­ken das bekann­te, ein­ge­fah­re­ne Leben zu ver­las­sen, und neue Wege zu beschrei­ten, Neu­land zu betre­ten. Es han­delt vom „los­las­sen“. Manch­mal haut einen das Leben auch ein­fach so aus den Schu­hen… ob man will, oder nicht… schön ist das wenn es mit Leich­tig­keit und Freu­de ver­bun­den ist, aber es pas­siert so oft das Schmerz, Schwe­re und Stil­le Ein­zug hal­ten. Das sich damit alles ändert ist dann für vie­le Men­schen nicht zu ver­ste­hen… es sei denn, sie sind auch in „die­sen Schu­hen“ gelau­fen.
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Movie Time! — Film Noir

Die Galerie enthält 4 Bilder

Frei­tag­abend, Wup­per­tal, Gebäude.1 Foto­gra­fie, The­ma: Film-Noir. Dank an Gast­ge­be­rin Nana Hank / Tho­mas Stelz­mann für die humo­ris­ti­schen Ein­la­gen, Modell Angel-Bee, und alle Teil­neh­mer, sowie den Piz­za-Ser­vice. War ein schö­ner Abend.

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Gedanken zum Leistungsschutzrecht

Mit dem Leis­tungs­schutz­recht erscheint mir ein typi­sches Lob­by­is­ten­ge­setz auf dem Weg, das gut für die Ver­la­ge ist und schlecht für den Rest der Men­scheit. Lei­der klappt es die­ses mal wohl mit dem „heim­lich im Hin­ter­zim­mer durch­win­ken“ nicht so recht. Ich den­ke die Ver­la­ge soll­ten sich mit krea­ti­ven kun­den­freund­li­chen Ange­bo­ten dem Markt stel­len, statt sich hin­ter Geset­zen zu ver­ste­cken! Ande­re Bran­chen haben das auch geschafft.

Es gibt genug tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten für die Ver­la­ge ihren Con­tent hin­ter einer Payw­wall zu ver­ste­cken und für Such­ma­schi­nen unsicht­bar zu machen. Gefun­den wer­den wol­len die aber auch, also müs­sen sie Infor­ma­tio­nen für die Such­ma­schi­nen bereit­stel­len damit sie auch gefun­den wer­den. Das ist wie Wer­bung für die Ver­la­ge. War­um soll­ten Such­ma­schi­nen — allen vor­an Goog­le — dafür bezah­len? Goog­le und die ande­re Such­ma­schi­nen kön­nen auf die Inhal­te der Ver­la­ge gut ver­zich­ten, den­ke ich. Kön­nen Ver­la­ge auf das immer­hin kos­ten­lo­se Ange­bot der Such­ma­schi­nen ver­zich­ten? Ich den­ke nicht, und ich den­ke das wis­sen die Ver­la­ge auch ganz genau.

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Veröffentlicht von: Carsten Nichte | Unterhaltung: Kommentare deaktiviert | Kategorie: Leben

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Schachtelträume

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Wie ist das mit den Träu­men und Sehn­süch­ten? Jetzt leben, oder ver­ta­gen? Lie­ber erst­mal sam­meln, in Schach­teln ste­cken, und fein säu­ber­lich unterm Bett gesta­pelt? Viel­leicht hole ich sie spä­ter mal irgend­wann raus. Jetzt gibt es ande­re Sachen: Die Kin­der, die Arbeit. Es gibt 1000 Grün­de mei­ne Träu­me gera­de jetzt nicht zu leben. Du nennst das Aus­re­den? Ich nen­ne es Ver­ant­wor­tung!

So ein Traum der ist ja aus­ser­dem schön, solan­ge er ein Traum bleibt. In Wirk­lich­keit brin­gen rea­li­sier­te Träu­me immer Ver­än­de­run­gen mit sich… kön­nen ja auch unbe­quem sein, anstren­gend oder schmerz­haft. Das birgt die Gefahr der Ent­zau­be­rung. Viel­leicht ist es ja bes­ser so wie es jetzt ist, und nach­her kom­me ich nicht mehr zurück in mein altes beque­mes Leben. Dann lie­ber hier ver­har­ren und ab und zu davon träu­men.
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