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Mit der Band Susu Bilibi in Krefeld

Ges­tern Abend habe ich mich erst­ma­lig ernst­haft mit Kon­zert­fo­to­gra­fie beschäf­tigt. Auf Kon­zer­ten zu foto­gra­fie­ren ist — vor allem Nachts — mit ganz beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen ver­bun­den. Es gibt keine kon­stante Licht­si­tua­tion, die Musi­ker ste­hen in der Regel nicht ruhig herum, und vorne an der Bühne ist es recht laut. Es gibt ver­schie­denste Her­an­ge­hens­wei­sen an das Thema. Für mich ist Blit­zen Tabu, da es die ganze Atmo­sphäre zer­stört, und ein Sta­tiv kommt für mich an der Bühne auch nicht in Frage, da ich beweg­lich sein will. Licht­starke Objek­tive sind also ein muss, und eine Kamera die im hohen ISO Bereich mög­lichst wenig rauscht — was meine Kamera aller­dings lei­der macht. Einen auch bei Däm­me­rung ziem­lich treff­si­cher funk­tio­nie­ren­den schnel­len Auto­fo­kus hat sie aber schon, und der ein­ge­baute Bilds­ta­bi­li­sa­tor ist auch hilf­reich. Mein licht­stärks­tes Objek­tiv ist eine Fest­brenn­weite, das an der Bühne nicht fle­xi­bel genug ist… ich habe es trotz­dem pro­biert, und dane­ben noch das nicht ganz so Licht­starke 50–200 ein­ge­setzt. Ich benutze recht sel­ten den Serienbild-Modus, aber in die­sem Fall war er eine gute Wahl. Und letzt­lich hilft ein­fach nur Ohren­stöp­sel rein, Blende maxi­mal weit auf, und sehr sehr viele Fotos zu machen. Trotz­dem bin ich mit den Ergeb­nis­sen nicht so recht zufrie­den — und das, obwohl ich recht leicht zufrie­den zu stel­len bin :-/ . Da die ent­stan­de­nen Fotos aber haupt­säch­lich im Web, und für klei­nere Flyer ein­ge­setzt wer­den, ist das Ergeb­nis trag­bar :-) …und ich hab noch viel Ver­bes­se­rungs­po­ten­tial für das nächste mal.

Ach ja, die Presse schreibt, und da zitiere ich mal recht frei:

Die Frank­fur­ter Band Susu Bilibi ist cool. 8) Ihre viel­sei­tige und mit­rei­ßende Musik ist geprägt von Rhyth­men aus ver­schie­de­nen popu­lä­ren afri­ka­ni­schen Stil­rich­tun­gen wie Afro-Rock, Afro-Funk, Reg­gae, High­life, Makossa und tra­di­tio­nel­ler west­afri­ka­ni­scher Musik. Ver­schie­denste Per­cus­sions­in­stru­mente afri­ka­ni­schen Ursprungs wie Tam-Tams, Mara­cas, afri­ka­ni­schen Glo­cken und Klang­höl­zer ver­bin­den sich mit Schlag­zeug, Bass, Gitarre und Key­board zu einem rhyth­misch explo­si­ven Sound, der zum abtan­zen und fei­ern anregt. Des­we­gen ist fast jedes Kon­zert wie eine große Party. :thumb:

http://www.facebook.com/pages/Susu-Bilibi/147601691657
http://www.afrikafest.net/

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4. Jahrestag — surfing the wafe

Der 4. Jah­res­tag. Ich habe jetzt eine Phase in mei­nem Leben erreicht wo ich echt glück­lich bin, ein recht tur­bu­lent, chao­tisch, aus­ge­füll­tes Leben habe das ich genieße, auch wenn ich im Augen­blick nicht alle Aspekte der „Ein­la­dung“ so leben darf wie ich mir das wünsche.

Ich suche immer noch mei­nen Fokus, lebe am Limit, ohne Halt und Anker. Mache zu viel, bis an die Gren­zen der Über­for­de­rung, die manch­mal in ganz bana­len Din­gen liegt. Aber viel­leicht muss das so sein. Viele Men­schen glau­ben, das ich damit etwas ver­dränge… aber sie irren sich… Der unbe­schreib­li­che Schmerz, die Ein­sam­keit und die Stille — all die Dinge für die es keine Worte gibt sind durch mich hin­durch gegan­gen, und ich war still, und habe gelauscht, und gelernt… Was mich jetzt bewegt, ist wohl meine Sehn­sucht nach Inten­si­tät, Leben und Begeg­nun­gen.
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Portraitskulptur — Von Ton zu Gips

Am vier­ten Tag erstel­len wir mit Gips eine Form von dem Ton­kopf. Dabei wird die müh­sam und in lie­be­vol­ler Klein– und Detail­ar­beit erstellte Ton­plas­tik zer­stört — was sehr weh tut, denn schließ­lich hat man in den ver­gan­ge­nen Tagen eine Bezie­hung zu die­sem Gegen­stand auf­ge­baut. Der Ton wan­dert in den gro­ßen Vor­rats­be­häl­ter wo er dar­auf war­tet wie­der ver­wen­det zu werden.

Drei Wege füh­ren zu einer Form. Mit einem Zwirns­fa­den, mit klei­nen Ble­chen, oder mit Ton­strei­fen. Bei allen drei Mög­lich­kei­ten geht es um die Trenn­stelle zwi­schen den bei­den Form­tei­len. Jede der Tech­ni­ken hat ihre vor und Nach­teile. Außer­dem muss ent­schie­den wer­den, wo die Trenn­li­nie ent­lang läuft. Auch der Umgang mit dem ver­wen­de­ten Gips will geübt sein. Gips hat ein sehr eigen­wil­li­ges Ver­hal­ten, und er muss sorg­sam ange­setzt und mit viel Gespür ver­ar­bei­tet wer­den. Mit einer geschick­ten Wurf­tech­nik wird der Gips auf dem Ton­kopf plat­ziert. Die Skulp­tur sollte sich in den Umris­sen der Form wie­der finden.

Am fünf­ten Tag haben wir die Form mit Gips aus­ge­gos­sen, und so einen Gips­kopf erhalten.

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Ein Portrait der etwas anderen Art

Ein Por­trait der etwas ande­ren Art habe ich in den letz­ten Tagen erstellt. Wäh­rend bei der Kamera alles eine Sache weni­ger Augen­bli­cke ist, und sich die Kon­zen­tra­tion im Sucher auf ein zwei­di­men­sio­na­les Abbild fokus­siert, bekom­men beim model­lie­ren einer Plas­tik ganz andere Aspekte Gewicht. Alleine drei Tage hat das erstel­len des Kop­fes aus Ton anhand eines leben­den Modells gedauert.

Das Modell sitzt dabei zwi­schen den Teil­neh­mern auf einem Stuhl, der sich wie­derum auf einem gro­ßen Dreh­tel­ler befindet.

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Ich finde „Home“ ist ein sehr ambi­tio­nier­ter und wich­ti­ger Film, den ich irgend­wie in der Tra­di­tion von Koyaa­nis­qatsi einordne…

Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wis­sen­schaft­ler sagen uns, wir hät­ten nur 10 Jahre um unsere Lebens­weise zu ändern, um das Auf­zeh­ren von Roh­stof­fen zu ver­hin­dern und um eine kata­stro­phale Ent­wick­lung des Welt­kli­mas zu ver­hin­dern. Jeder Ein­zelne muss an die­ser gemein­sa­men Anstren­gung teil­neh­men; und um so viele Leute wie mög­lich dar­auf auf­merk­sam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.“ — Yann Arthus-Bertrand.

zum Film „Home“ auf Youtube…