Letztens drehte sich bei einem Familientreffen ein Gesprächsthema um Konsum, und Kosten der Produkte. Mein Einwand, das die Preise nicht die tatsächlichen Kosten des Produktes widerspiegeln, wurde mit der Bemerkung „Ist mir doch egal. Hauptsache ich kann billig kaufen“ weggefegt. :-/ …so ne Einstellung geht mal gar nicht! Ich halte das für ziemlich egoistisch, denn irgendwo auf der Welt zahlt jemand den Preis dafür…
Der wahre Preis unserer Produkte steht nicht auf dem Preisschild der Verpackung. Das in Lehrbüchern stehende einfache, lineare Model der Materialwirtschaft von der Rohstoffgewinnung, über die Produktion, den Vertrieb, bis zum Konsum, und letztlich die Entsorgung greift zu kurz, und verschweigt wichtige Einflussfaktoren, und die wahren Profiteure. Es gibt aber ein spannendes, sehr erhellendes Video zum Thema…
Story of Stuff — German from UTOPIA AG on Vimeo.
Die amerikanische Aktivistin und Moderatorin Annie Leonard hilft mit ihrem Video „The Story of Stuff“, den kompletten Konsumkreislauf und die damit tatsächlich verbundenen sozialen und ökologischen Folgen zu verstehen… http://www.utopia.de/magazin/the-story-of-stuff